LH Haider sieht Chance für eine kärntnerisch-steirische Stromlösung

Angebot für Kelag-ESTAG Partnerschaft

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider schlägt ein gemeinsames Vorgehen von KELAG und ESTAG vor. Die Ablöse des alten ESTAG-Vorstandes sei eine Chance für eine Stromlösung im Süden Österreichs. Eine Zusammenarbeit beider Unternehmen würde in der Zukunft den Kunden in beiden Bundesländern Vorteile bringen, so Haider.

Wie der Landeshauptmann betonte, könnten durch die Kooperation der beiden Energieerzeuger eine Reihe von Möglichkeiten im Alpen-Adria-Raum genutzt werden. Haider will in den nächsten Tagen ein Gespräch darüber mit der steirischen Landeshauptfrau Waltraud Klasnic führen.

"Mit einem neuen ESTAG-Vorstand ist auch der Weg für neue Lösungen auf dem österreichischen Strommarkt frei", so Haider. Es mache aus seiner Sicht Sinn, die gemeinsamen Stärken zu bündeln. "Ich kann mir eine Partnerschaft auf Augenhöhe vorstellen, mit der wir zusammen im Markt agieren", sagte Haider. Mit einem solchen Ansatz wäre auch die zu befürchtende Vormachtstellung der so genannten "Österreichischen Stromlösung" stark beschränkt. "Wir hätten damit einen starken Block im Süden Österreichs, der den Wettbewerb zum Vorteil der privaten Stromkunden und der Wirtschaft sichert", erklärt Haider weiter. Während das Strommonopol im Osten Österreichs zu Strompreiserhöhungen geführt habe, sei es in Kärnten zu Tarifsenkungen und keiner Erhöhung des Strompreises gekommen, betonte der Kärntner Regierungschef.

Die Kelag habe bereits in der Partnerschaft mit dem deutschen Energieerzeuger "RWE plus" bewiesen, wie man vorhandene Kompetenzen sinnvoll verbinden könne. "Die Kärntner Stromkunden und auch die Wirtschaft haben davon profitiert", sagte Haider. Und die Kooperation der Kelag mit den Stadtwerken Kapfenberg sei ein Erfolgsprojekt für beide Seiten. Ähnliches sei auch mit der ESTAG zustande zu bringen. "Ich werde auf jeden Fall mit Frau Landeshauptfrau Klasnic alle Varianten diskutieren. Ich hoffe, die Steirer sind für gute Lösungen zu haben", so der Landeshauptmann.
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