"Der Streit um einen Neubau im Arsenal entbehrt jeder Grundlage", erklärt der Landstraßer BV-Stv. Zabrana

Wien (SPW-K) - "Ich verstehe die künstliche Aufregung um das geplante Bauprojekt im Arsenal nicht. Bis jetzt ist noch gar nichts entschieden, geschweige denn eine Entscheidung im Bezirk gefallen", wundert sich der Landstrasser Bezirksvorsteher Stellvertreter und Vorsitzende des Bezirks-Bauausschusses DI Rudolf Zabrana. Die zuständigen Magistratsdienststellen sind mitten in den Prüfverfahren.

Vor allem von Seite der Baubehörde - der MA 64 - gibt es noch keine Entscheidung, wie und ob überhaupt die Telekom ein Bürogebäude an der geplanten Stelle errichten darf. "Nachdem wir bereits einen Entwurf des Bauträgers abgelehnt haben, liegt nun ein neuer auf dem Tisch. Dabei wurden bereits einige unserer Forderungen berücksichtigt", erklärt Zabrana. "Beispielsweise wurde die Höhe reduziert, der Kirchenweg durch das Arsenal-Gelände belassen und Kfz-Stellplätze an der Oberfläche gestrichen". Die geänderten Pläne sind nicht bauverhandelt, also liegt auch dem Bauausschuss des Bezirks noch nichts zur Bearbeitung vor.

Zabrana ist zuversichtlich, für diesen sanierungsbedürftigen Teil des Arsenals eine Lösung zu finden, mit der alle Betroffenen leben können. Die Bürgerinitiative "Initiative Arsenal" soll, wie schon bisher, mit eingebunden werden. "Irgendetwas muss dort geschehen, denn sonst verfällt dieser Teil des Arsenals immer mehr", sagt der Bezirksvorsteher Stellverteter. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Thomas Kluger
Tel.: (01) 4000-81 941
Fax: (01) 4000-99-81 941
thomas.kluger@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001