Erfolgsbilanz Kärnten Card: 94 zusätzliche Arbeitsplätze in Kärntens Freizeitwirtschaft

LHStv. Pfeifenberger: Weitere 16 Mio. Euro für Attraktivitätssteigerungen - Marketingkooperationen werden forciert

Klagenfurt (LPD) - "Die Kärnten Card hat sich seit 1996 prächtig entwickelt", stellte der zuständige Tourismusreferent LHStv. Karl Pfeifenberger im Rahmen eines Pressegespräches heute in Klagenfurt fest. Die Universität Klagenfurt hat gemeinsam mit dem Institut für höhere Studien (IHS) die regionalwirtschaftlichen Effekte der Kärnten Card und Kärnten Power Card untersucht. Laut Pfeifenberger wurden seit dem Projektstart mehr als 1,12 Millionen Karten verkauft, mehr als 27,6 Millionen Euro an Umsatz erwirtschaftet und über 10 Millionen Frequenzen bei den Kärntner Partnerbetrieben in der Freizeitwirtschaft gezählt.

Die Dynamik im Kärnten Card Projekt zeigt sich auch durch die begleitende Qualitätsoffensive. Diese startete im Jahr 2000 mit einem Qualitätsmonitor (Befragung von 12.000 Kunden) und wurde im Jahr 2001 mit einer Beratungsoffensive fortgesetzt. Darauf aufbauend wurden im Jahr 2002 110 Betriebe besucht, analysiert und bewertet. Die ermittelten Zahlen wurden im Jahr 2003 dazu verwendet, ein Investitionsimpulsprogramm für 2004 aufzubereiten. So werde LHStv. Ing. Karl Pfeifenberger den Freizeitbetrieben weitere 16 Millionen Euro für Attraktivitätssteigerungen zur Verfügung stellen.

Universitätsprofessor und IHS-Kärnten-Chef Hans-Joachim Bodenhöfer belegte, dass die Kärnten Card und Kärnten Power Card 94 zusätzliche Arbeitsplätze gebracht habe. Die beiden Karten haben weiters 30 Millionen Euro an zusätzlichen Umsatz sowie 1,5 Millionen Euro an Steueraufkommen gebracht. Die Philosophie solle weiter getragen werden, betonte Pfeifenberger. In der nächsten Wintersaison solle auch die Seilbahnwirtschaft mit Skiliften eingebunden werden. Es gebe bereits großes Interesse und auch konkrete Gespräche, so Pfeifenberger. Die Handlungsschwerpunkte für 2004 liegen laut Pfeifenberger im Aufbau von Marketingkooperationen. Die Marketingmaßnahmen der beteiligten Betriebe seien über die Kärnten Card hinaus abzustimmen. Dazu gebe es erstmals eine Kärntner Erlebnislandkarte und weiters werde im zweiten Schritt der Vertrieb der Mitgliedsbetriebe organisiert.

Darüber hinaus gebe es im Jahr 2004 Angebotsschwerpunkte für die Kärntner/innen mit der Aufnahme des Großglockners im Rahmen der Aktion "kärnten.wasserreich" und der Auflage einer eigenen Broschüre, kündigte der Geschäftsführer der Kärnten Card und Power Card, Sieghart Preis, an. Die Kooperationsvertiefung mit der Kärnten Werbung im Rahmen der Frühjahr- und Herbstaktion als auch die Entwicklung der "Golden Kärnten Card" seien ebenfalls wichtige Themen. Das "Golden Kärnten Card Projekt" hat zum Ziel (als "Kärnten Power Card" für die Gäste) personalisierte Kärnten Cards an Stammgäste auszugeben, um weiterführende Kundenbindungsmaßnahmen darauf aufzubauen, so Preis. Der Marketingauftrag des Landes beinhaltet die Vermarktung der Seebühne, um mehr bzw. neue Gäste zu erschließen. Als ambitioniertes Projekt, das sich ebenfalls noch in Vorbereitung befinde, wurde die Erweiterung des Kartenmodells auf Friaul-Julisch Venetien vorgestellt. Des weiteren soll in Zusammenarbeit mit KELAG und RWE das Kundenleitungsprogramm auf alle Kunden der RWE ausgeweitet werden.
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