Bleckmann: Bei EStAG Chaos in Schwarz-Rot

Graz 2004-01-21 (fpd) - Als äußerst aufklärungswürdig bezeichnete FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann die gestrigen Vorgänge beim steirischen Energieversorger EStAG. Die Vorgänge im Unternehmen zeichneten ein deutliches Bild wohin rot-schwarze Postenpackeleien ein ehemaliges Paradeunternehmen führen können.****

So sei der Verkauf der EVN-Aktien ohne Aufsichtsratsbeschluss erfolgt, oder der Erwerb der 49 Prozent Anteile am Energiesektor der Stadt Graz zu massivst überhöhten Preisen erfolgt, betonte Bleckmann. Ebenso sei genauestens zu überprüfen, ob man im Zuge dieses Skandals nicht auch den vermeintlichen Aufdecker Ex-Landesrat Gerhard Hirschmann bequemerweise gleich mitentsorgen wolle. Bleckmann forderte in Ihrer Funktion als steirische Nationalratsabgeordnete die bedingungslose Aufklärung betreffend der behaupteten enormen Geldverschwendungen auf Kosten der Bürger.

"Es ist empörend, dass mit Johannes Ditz und Peter Schachner-Blazizek die Proporzpackelei unverfroren weitergeht. Es ist an der Zeit endlich fähige Kräfte aus der Privatwirtschaft zu holen, um den Gestank der Parteibuchwirtschaft endgültig aus den Hallen des Palazzo Protzo zu vertreiben," bekräftigte Bleckmann. Die ans Licht der Öffentlichkeit gekommenen Zustände zeichneten ein schon längst vergangen geglaubtes Bild der ungenierten Freunderlwirtschaft auf Kosten der einfachen Bürgerinnen und Bürger.

Hier sei ein Unternehmen zum Selbstbedienungsladen ausrangierter Politiker geworden, das sich eigentlich dringendst dem internationalen Wettbewerb stellen müsste, um sein Überleben und damit heimische Arbeitsplätze zu sichern. "Das betretene Schweigen der in der Steiermark sonst so mitteilsamen und allmächtigen ÖVP mit Landeshauptfrau Waltraud Klasnic an der Spitze, zeigt deutlich mit wessen Einverständnis der Proporz vorher unbekannte Höhen erreichen konnte und kann," erklärte Bleckmann. "Die Frau Landeshauptmann ist gefordert dringendst und unverzüglich ein schlagkräftiges Objektivierungsgesetz im Land Steiermark einzubringen, denn so kann und darf es nicht weitergehen," bekräftigte Bleckmann abschließend.

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