FPÖ-Kritik am Denkmalschutz in Wien

Wien (OTS) - Der Denkmal- und Kulturschutz in Wien werde mit
Füssen getreten, die Zerstörung historisch wertvoller Bausubstanz habe Methode, kritisierte Mittwoch LAbg. Heinz-Christian Strache in einem Pressegespräch der FPÖ. Strache zitierte eine Reihe von Beispielen, beginnend mit dem Abriss der Rauchfangkehrerkirche über die Sophiensäle und die Meierei im Stadtpark, diverse Dachausbauten in der Innenstadt und dem Kaipalast bis zum geplanten Bürokomplex auf dem Gelände des Arsenales. Neben dem Versagen des Bundesdenkmalamtes machte der FPÖ-Politiker den Bürgermeister sowie den Planungs- und Wohnbaustadtrat für die seiner Meinung nach bestehende Missachtung des Denkmalschutzes in Wien verantwortlich. Die FPÖ werde versuchen eine Änderung des Paragraphen 69 der Wiener Bauordnung zu erreichen, mit dessen Hilfe zahlreiche Projekte "durchgedrückt" worden seien und werde sich auch nicht scheuen, so wie bei Wien-Mitte, auch beim Arsenal alle juristischen Möglichkeiten zur Bekämpfung dieses Projektes auszuschöpfen.

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