SPÖ-Frauen: Fatale Frauenpolitik in Klagenfurt

Jahresprogramm des Klagenfurter Frauenreferates zeigt schreckliches Verständnis der Frauenpolitik von Schwarz-Blau

Klagenfurt (SP-KTN) - Koch- und Strickkurse, wie gestalte ich
meine Weihnachtsgeschenke - derlei gestaltet sich der Inhalt des Jahresprogramms des Klagenfurter Frauenreferates. "Das so transportierte veraltete Frauenbild ist ein fatales Signal. Frauen zurück an den Herd scheint die Botschaft des Klagenfurter Frauenreferates zu sein", kritisiert SP-Frauenvorsitzende Sieglinde Trannacher die vorliegende Broschüre. Was FPÖ und ÖVP unter Frauenpolitik verstehen ist mehr als konservativ. Es stellt sich die Frage, wieso die grüne Frauenreferentin der Stadt, Anita Wulz, bei einer derartigen Politik mitgeht.

Damit setzt sich auf Stadtebene nur fort, was Schwarz-Blau auf Bundes- und Landesebene transportieren. "Die Abschaffung des Frauenministeriums war ein erster Schritt zur Abwertung der Frauen in unserem Land. Dann kam die Pensionsreform, die Frauen eklatant benachteiligte. Der Gipfel ist die Steuerreform, von der Frauen in größerem Ausmaß negativ betroffen sind als Männer", lässt Trannacher die Fakten sprechen, wie schlecht es um die schwarz-blaue Frauenpolitik bestellt ist. Aussagen einer Frauenministerin, wie "mega-affen-titten-geil" sind für eine zukunftsorientierte Frauenpolitik nicht förderlich, kritisierte Trannacher. Bei der FPÖ ist es ein unhaltbarer Umstand, dass nur eine Frau an wählbarer Stelle auf der Liste für die Landtagswahl 2004 zu finden ist.

Im Gegensatz zu Schwarz-Blau setzt die SPÖ voll und ganz auf Frauenpolitik. "Wir machen Halbe-Halbe. Auf unserer Liste sind die Hälfte der Kandidaten weiblich", so Trannacher abschließend. (Schluss)

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