Elisabeth Scheucher: Zuverdienstgrenze beim Kindergeld abschaffen!

Sicherung der Zukunft der Gesellschaft hat oberste Priorität

Klagenfurt (ÖVP) - Für eine Abschaffung der Zuverdienstgrenze bei dem von der ÖVP bundesweit eingeführten Kindergeld sprach sich heute Kärntens ÖVP-Spitzenkandidatin Elisabeth Scheucher aus. Angesichts der demografischen Veränderungen und der bedrohlich niedrigen Geburtenrate in Österreich habe die Politik alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, um Familien die Entscheidung für Kinder zu erleichtern, erklärte Scheucher: "Abseits ideologischer Scheuklappen und politischer Groschenklauberei muss die Sicherung der Zukunft für unsere Gesellschaft absolute Priorität haben."

Andere Länder wie etwa Frankreich würden in der Familienpolitik einen erfolgreichen Weg beschreiten, was sich mit dem Faktor 1,9 in einer der höchsten Geburtenraten Europas niederschlage. Dank der gut ausgebauten Kinderbetreuung seien mehr als 70 Prozent aller Französinnen mit zwei Kindern unter sechs Jahren berufstätig. Vom dritten Lebensjahr an besuchen 99 Prozent aller Kinder die "écoles maternelles" - renommierte Ganztags-Vorschulen, die nicht dem Sozial-, sondern dem Bildungsministerium unterstehen. Ihr Besuch ist freiwillig und kostenlos. Scheucher: "Die Politik muss auf gesellschaftliche Veränderungen und neue Familien- und Arbeitsformen reagieren. Das Kindergeld ohne Zuverdienstgrenzen, der beitragsfreie Kindergarten als Vorschulmodell mit flexiblen Öffnungszeiten sowie ein Ausbau der freiwilligen schulischen Nachmittagsbetreuung sind ein Gebot der Stunde, wenn wir unsere wichtigste politische Aufgabe ernst nehmen wollen - die langfristige Sicherung der Gesellschaft."

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Volkspartei
Kommunikationsleitung
<mailto:kommunikation@oevpkaernten.or.at>
Tel +43 (0)463 5862 14
Fax +43 (0)463 5862 17

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OVK0001