ÖAMTC: Über 70 cm Neuschneezuwachs - extreme Lawinengefahr

Tipps für den Ernstfall

Wien (ÖAMTC-Presse) - Über 70 cm Neuschneezuwachs haben vor allem in Westösterreich zu großer Lawinengefahr geführt. Im Arlberggebiet mussten sogar bereits einige Straßenverbindungen aus Sicherheitsgründen gesperrt werden, berichtete die ÖAMTC-Informationszentrale. " Teilweise besteht bereits Warnstufe 4 der fünfteiligen Skala. Skitouren sollten Sie daher bis zu einer Besserung der Lage unterlassen", warnt Helmut Goldemund aus der ÖAMTC-Informationszentrale.

Für Tourengeher und Tiefschneefahrer hat der ÖAMTC einige wichtige Tipps zusammengestellt:

Suchgerät (eingeschaltet) immer mitnehmen.

Lawinenschaufel mitführen. Ein Verschütteter in einem Meter Tiefe kann damit in zehn Minuten freigelegt werden. Mit bloßen Händen dauert es eine Stunde - viel zu lang für den Verunglückten.

Touren genau planen. Den Wetterbericht auch der Vortage berücksichtigen.
Bei erheblichem Neuschneezuwachs sollten Sie das Vorhaben auf jeden Fall verschieben.

Sehr steile Hänge meiden. Sollte dies nicht möglich sein: Hände aus den Stockschlaufen und weg mit den Fangriemen der Ski. Nur einzeln queren.

Warnungen und Absperrungen unbedingt beachten. Einheimische können gute Ratschläge geben.

Wer öfter Touren geht, sollte bei einem der alpinen Vereine einen Lawinenkurs absolvieren. Dort lernen Sie das Schneeprofil zu deuten und auch die Handhabung des Suchgerätes (Lawinenpiepserl).

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ÖAMTC-Informationszentrale/GO

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