Fiedler zu Burgstaller: Kein Herz für mittelständische Betriebe, Pendlerinnen und Mütter

Betriebsansiedlung ohne Raumordnung ist umweltpolitisch unverantwortlich und verkehrspolitisch eine Katastrophe

Salzburg (OTS) - Das Wirtschaftsverständnis von Frau Burgstaller ist durch ihre heutigen Aussagen mehr als entlarvt, so die stellvertretende Landesobfrau des RFW-Salzburg, Mag. Dorothea Fiedler. Mit ihrem Eintreten für die Multis beweise sie, dass sie kein Herz für die mittelständischen Betriebe und deren Mitarbeiter habe. Hätte Burgstaller nur einen Funken wirtschaftliches Verständnis, müsste sie wissen, dass ein Arbeitsplatz in den Einkaufszentren drei in den Mittelstandsbetrieben vernichte.

"Es ist daher zu fragen, ob Frau Burgstaller nur deswegen gegen die mittelständische Wirtschaft agiert, weil dort die gewerkschaftliche Organisation berechtigterweise gleich Null ist", so Fiedler. Es wäre jedoch trotzdem zweckdienlich, wenn sich Frau Burgstaller einmal ansehen würde, welchen Zwängen insbesondere die weiblichen Mitarbeiter in den Einkaufszentren ausgesetzt seien. "Es ist jedoch klar, dass von Vertretern einer Partei, welche den Konsum abgewirtschaftet und einen Milliardepleite produziert hat, wirtschaftpolitische Vernunft nicht zu erwarten ist."

Die Abschaffung der Raumordnung in Sachen Betriebsansiedlung bezeichnet Fiedler als Chaospolitik, welche umweltpolitisch unverantwortlich, verkehrspolitisch eine Katastrophe und den jeweiligen Anrainern nicht zuzumuten sei.

"Die heutigen Aussagen Burgstallers lassen jeden politischen Sachverstand vermissen und sind nicht nur ein Anschlag gegen die Nahversorgung und die Einzelhandelsstruktur im Land Salzburg, sondern auch gegen Pendlerinnen und Mütter gerichtet", schloss Fiedler.

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