Ambrozy: Andere reisen in die Wüste, wir machen aktive Nachbarschaftspolitik für Kärnten

Treffen von Sozialdemokraten aus Slowenien, Italien und Österreich mündete in Unterzeichnung eines gemeinsamen Manifests Klagenfurt (SP-KTN) - Es geht um die Möglichkeiten, regional zusammenzuwachsen und historische Grenzen zu überwinden", meinte SP-Chef Peter Ambrozy zu der heute abgehaltenen Konferenz hochrangiger sozialdemokratischer Politiker aus Slowenien, Italien und Österreich. Im Hinblick auf die EU-Osterweiterung koordinierten die Sozialdemokraten aus diesen Ländern ihre gemeinsame Politik. Ihr gemeinsames Vorgehen wurde im Rahmen der Konferenz mit einem Manifest bekräftigt. "Andere reisen in die Wüste, wir machen aktive Nachbarschaftspolitik für Kärnten", unterstrichen Gusenbauer und Ambrozy.

"Grenzräume werden zu Wachstumsräumen", glaubt SPÖ Bundesparteivorsitzender Alfred Gusenbauer an die enormen Chancen, die sowohl Kärnten als auch Slowenien und Italien durch den EU-Beitritt Sloweniens haben werden. Denn bereits beim Beitritt Österreichs habe sich gezeigt, dass die Grenzregionen in besonderem Maße von der Erweiterung profitiert haben.

Luciano Violante, Fraktionschef der Linksdemokraten in Italien, sprach davon dass, "ohne EU die Grenzregionen wie Mauern zum Nachbarn waren, aber mit der EU zu Brücken wurden". Der steirische SP-Landesparteichef Franz Voves verwies darauf, dass "soziale Ausgewogenheit für alle Menschen aus allen Regionen" ein gemeinsames Ziel der sozialdemokratischen Parteien des Alpe-Adria-Raumes sind.

Von Österreichischer Seite waren neben Ambrozy, Gusenbauer, Voves auch noch der internationale Referent Albrecht Konecny, der EU-Sprecher im Kärntner Landtag, Peter Kaiser und die ARGE-Volksgruppen-Vorsitzende Ana Blatnik. Aus Slowenien waren Parlamentspräsident Borut Pahor und Sozialminister Vlado Dimovski bei der Konferenz dabei, aus Italien reiste noch der friulanische DS-Vorsitzende Carlo Pegorer an.

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