Welt-Lepra-Tag am 25. Jänner: Der Leprafonds hilft seit 20 Jahren

Wien (OTS) - Im Jahr 2004 feiert der Leprafonds sein 20-jähriges Bestehen. P. Karl H. Salesny, Salesianer Don Boscos und Gründer der Hilfsaktion, will im Jubiläumsjahr daran erinnern, dass Lepra nach wie vor eine lebensbedrohliche Krankheit, jedoch heilbar ist. Jährlich gibt es 800.000 Neuinfektionen, weltweit sind zwischen acht und zwölf Millionen Menschen an Lepra erkrankt.

Der Leprafonds hat in den 20 Jahren seines Bestehens mit nahezu 600.000 Euro aushelfen können. Jährlich werden Medikamente für insgesamt 2.000 an Lepra erkrankte Menschen finanziert.

Die von P. Salesny ins Leben gerufene Hilfsaktion fördert zwei Projekte österreichischer Ordensleute in Afrika. P. Johann Kiesling, Salesianer Don Boscos, kümmert sich seit 25 Jahren um die Erhaltung zweier Spitäler und die Leprafürsorge in Kapolowe im Süd-Osten der Demokratischen Republik Kongo. In Madagaskar ist die gebürtige steirische Sr. Elisabeth Schwarzl aus dem Orden der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul seit 1979 in Farafanga für die Leprakranken im Einsatz.

In einem Brief anlässlich des Lepratages schrieb eine Schwester aus dem Lepradorf Kapolowe an P. Salesny: "Ihre Hilfe ist ein Geschenk Gottes für unsere Kranken. Dank Ihrer Hilfe können wir den armen Menschen die Liebe Gottes sichtbar machen."

Im Laufe der Jahre konnte P. Salesny ca. 300 fixe SpenderInnen für den Leprafonds gewinnen, die mit regelmäßigen Beiträgen in der Höhe von 8 bis 15 Euro die beiden Lepra-Projekte unterstützen. Anmeldung zum Lepra-Infobrief an Lepra@donbosco.at , Infos unter http://www.lepra.at

Der Leprafonds bittet um Spenden auf das Konto Nr. 2095.743, RAIBA Wien BLZ 32000,Kennwort: Leprafonds.

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