Prammer zu Kindergeld: Zuverdienstgrenze muss weg!

Wien (SK) "Die Zuverdienstgrenze muss weg und eine saubere Lösung her", forderte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz bezüglich der "immer neuen Aussagen zum Kindergeld, mit denen die Betroffenen konfrontiert werden". Prammer erinnerte daran, dass sich die ÖVP bereits beim erhöhten Karenzgeld, das nun doch nicht zurückgefordert wird, quergelegt hätte. "Das erhöhte Karenzgeld für die Alleinerzieherinnen hat sich die ÖVP nur durch den Kompromiss des Zurückzahlens abringen lassen." Klüger wäre es gewesen, gleich Nägel mit Köpfen zu machen. Ähnliches sieht Prammer nun bei den im Raum stehenden Rückzahlungen des Kindergeldes. ****

Prammer betonte die Unhandlichkeit der Zuverdienst-Regelung:
"Kein Mensch kennt sich aus. Bei drei Anfragen gibt es drei verschiedene Auskünfte." Problematisch ist eine drohende Rückzahlung beispielsweise bei Arbeitnehmerinnen, die sich die Überstunden, die sie leisten müssen, nicht aussuchen können. Und eine Rückforderung nach fünf Jahren "stellt junge Familien, die das Geld nicht auf der hohen Kante haben, vor große Probleme".

Die SPÖ fordert neben der Abschaffung der Zuverdienstgrenze eine flexible Arbeitszeitgestaltung und die Möglichkeit einer Entschädigung für den Verdienstentgang. Ein entsprechender Antrag werde neuerlich im Parlament eingebracht. (Schluss) up

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