VP-Leopoldstadt: Verkehrshölle durch neues Messezentrum

Anrainer müssen für SP-Schickers Versagen büßen

Wien (OTS) - "Durch das neugestaltete Wiener Messezentrum wurde
das vergangene Wochenende für die Anrainer der reinste Horror", so VP-Bezirksrat Peter Hauer-Pawlik. Wieder einmal habe SP-Verkehrsstadtrat Schicker seine Inkompetenz in Sachen Verkehrsplanung bewiesen. Am vergangenen Wochenende versank ein Großteil der Leopoldstadt anläßlich der Ferien- und Automesse im Verkehrschaos. Vom intelligenten Verkehrskonzept, wie es vor Inbetriebnahme der neugestalteten Wiener Messe versprochen wurde, sei weit und breit nichts zu erkennen gewesen, kritisiert der ÖVP-Bezirksrat.

Vor allem die Anrainer der Wiener Messe im Stuwerviertel hätten unter dem Ansturm der motorisierten Messebesucher zu leiden gehabt. Ab den frühen Morgenstunden bis hinein in den Abend wälzten sich Autokolonnen durch das dicht besiedelte Gebiet. Verantwortungslose Lenker hätten auf der Suche nach einem Parkplatz Einbahnen ignoriert und damit gefährliche Situationen heraufbeschworen. An eine An- oder Abfahrt war für die Anrainer nicht zu denken, geschweige denn, daß Parkplätze zu finden gewesen wären.

"Verantwortlich für dieses Chaos ist SPÖ-Stadtrat Schicker und seine Magistratsabteilung 46, die auf allen Linien versagt hat. Neben zu geringen Parkplatzkapazitäten für den Individualverkehr gab es auch viel zu lange Intervalle der Straßenbahn-Zubringer. SP-Schicker hat wieder einmal ein Verkehrs-Chaos verursacht. Bei den zukünftig geplanten Messeveranstaltungen sind weitere "Ausnahmesituationen" für die Bewohner des Stuwerviertels zu befürchten, sollten nicht rasch geeignete Maßnahmen ergriffen werden", prophezeit Hauer-Pawlik.

Die ÖVP-Leopoldstadt fordert daher dringend, daß noch vor der nächsten Messe-Veranstaltung die Verantwortlichen ein vernünftiges Verkehrskonzept erarbeiten, das diesen Namen auch verdient und umgesetzt wird. "Noch solch ein Horrorwochenende ist für die Bewohner des Stuwerviertels nicht mehr zumutbar", meint VP-Bezirksrat Peter Hauer-Pawlik.

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