Onodi: Keine Kürzung der Wohnbauforderung

Begehrlichkeit des Finanzministers auf Wohnbauförderungsmittel muss gestoppt werden

St. Pölten, (SPI) - Finanzminister möchte im Zusammenhang mit der Steuerreformdebatte die Wohnbauförderungsgelder für die Bundesländer um bis zu einem Drittel kürzen. Ein klares "Nein" kommt dazu von NÖ Wohnbau- und Gemeindereferentin LHStv. Heidemaria Onodi: "Im vergangenen Jahr wurden in Niederösterreich insgesamt 23.356 Wohneinheiten, 54 Ordinationen und 6 Heime gefördert. Mit den dafür eingesetzten Förderungsmitteln wurden bauwirksame Maßnahmen in der Größenordnung von 1,374 Milliarden Euro ausgelöst, rund 30.000 Arbeitsplätze hängen jedes Jahr direkt und indirekt mit der Wohnbautätigkeit in Niederösterreich zusammen. Zahlreiche Betriebe, Baumeister, Fassadenfirmen, Dachdecker, Installateure und viele andere sind vom kommunalen Wohnbau, aber auch von der Förderung des Eigenheimbaus maßgeblich abhängig. Eine Kürzung ist daher strikt abzulehnen, zumal in Niederösterreich noch ein großer Bedarf an Neubauwohnungen besteht."****

Die Wohnbauförderung in Niederösterreich ist also ebenso ein wirksames Mittel zur regionalen Arbeitsplatzsicherung. Auch werden im modernen Wohnbau die modernsten Standards des Umweltschutzes verwirklicht, von der Sanierung von Althäusern profitiert nicht nur die "Umweltbilanz", sondern vor allem auch die Mieter. "Als NÖ Gemeindereferentin weiß ich, wie wichtig der kommunale Wohnbau für Niederösterreichs Gemeinden und die Wirtschaft ist. Wenn es hier Signale seitens des Bundes gibt, die Mittel zu kürzen bzw. ganz ausfallen zu lassen, dann hätte das fatale Folgen für Niederösterreich. Ein derartiger Kahlschlag ist strikt zurückzuweisen. Das wird sicher auch noch Gesprächsthema in den kommenden Finanzausgleichsverhandlungen sein. Der kommunale Wohnbau in Niederösterreich ist seit Jahrzehnten Garant für leistbares Wohnen für tausende Menschen, er sichert jedes Jahr tausende Arbeitsplätze und darf deshalb nicht aufs Spiel gesetzt werden", so Onodi abschließend.
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