HER MIT DEM PASSENDEN FEUERLÖSCHER!

Christbaumbrand in Innsbruck: SCHUTZ HAUS gibt Tipps zur richtigen Aufbewahrung und Verwendung von Feuerlöschern

Wien (OTS) - Christbaum und Kerzen: Eine romantische, aber auch gefährliche Kombination. Weihnachten ist zwar schon vorbei, die meist schon recht dürren Christbäume stehen aber noch in vielen Wohnräumen. Am Wochenende kam es in Innsbruck zu einem Unglück, als ein siebenjähriges Mädchen die Christbaumkerzen anzündete und der ausgetrocknete Baum sogleich lodernd Feuer fing. Der Vater konnte den Baum zwar rechtzeitig löschen, erlitt dabei aber eine leichte Rauchgasvergiftung. In vielen Fällen gehen derartige Brände weniger glimpflich aus. Auch weil in vielen Haushalten kein Feuerlöscher vorhanden ist bzw. dieser erst lange gesucht werden muss, bevor er zum Einsatz kommen kann.

Für jeden Haushalt ein Feuerlöscher

Bei einem Brand ist keine Zeit lange nach einem Feuerlöscher zu suchen. Der Brand hat dann bereits ein zu großes Ausmaß erreicht, um etwas mit einem tragbaren Feuerlöscher auszurichten. DI Bernhard Noll, Leiter des Institutes für technische Sicherheit - SCHUTZ HAUS, rät daher: "Bewahren Sie Ihren Feuerlöscher dort auf wo Sie und alle im Haushalt lebenden ihn rasch finden. Wir empfehlen für jeden privaten Haushalt einen tragbaren Feuerlöscher. Am Arbeitsplatz wird auf Ihre Sicherheit geachtet, aber im eigenen Heim müssen Sie sich selbst schützen!"

Welcher Feuerlöscher ist der richtige?

Laut SCHUTZ HAUS soll bei der Auswahl des Löschgerätes darauf geachtet werden, dass das Feuerlöschgerät der Europa Norm 3 (EN 3) oder ÖNORM F 1053 entspricht. Im Fachhandel oder in Baumärkten werden Geräte mit einer Füllmenge zwischen einem und 12 kg bzw. Litern angeboten. Noll: "Beachten Sie bei der Auswahl, dass, je mehr Löschmittel Sie zur Verfügung haben, desto länger können Sie einen Brand bekämpfen. Wir empfehlen eine Füllmenge von mindestens sechs Kilogramm."

Im Haushalt mit Wasser löschen!

Feuerlöschgeräte sind mit verschiedenen Löschmitteln gefüllt. Die wichtigsten sind Wasser, Pulver und Kohlendioxyd (CO2). Für den Haushalt ist allerdings Wasser das geeignetste Löschmittel, mit Ausnahme von Fettbränden am Küchenherd. Diese dürfen auf keinen Fall mit einem Wasserlöscher bekämpft werden - es wird eine Stichflamme produziert, die einige Meter hoch werden kann -, sondern werden am besten mit einer Löschdecke oder einem Deckel erstickt.

Keine Pulverlöscher in geschlossenen Räumen!

Auch bei Pulverlöschern ist Vorsicht geboten, weiß das SCHUTZ HAUS:
Bei Bränden in geschlossenen Räumen sind diese ungeeignet. Der Entstehungsbrand wird zwar ebenso gut gelöscht, durch das aufgewirbelte Pulver kann es aber zu einer Sichtbehinderung kommen. Das Löschpulver breitet sich zudem in der gesamten Wohnung aus und setzt sich ab. Kohlendioxyd (CO2)-Löschgeräte sind besonders bei Bränden durch elektrische Geräte geeignet. Das Gas verflüchtigt sich rückstandsfrei. Tragbare Feuerlöscher müssen alle zwei Jahre fachlich überprüft werden. Diese regelmäßigen Kontrollen stellen eine einwandfreie Funktion sicher.

Rückfragen & Kontakt:

Schutz Haus
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Tel.: (++43-1) 71 770/161

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