Interessenvertretung der heimischen IKT-Wirtschaft: Steuerreform bringt allen etwas

Spartenobmann Pollirer erfreut über "gezielte Förderung von KMUs"

Wien (PWK033) - Positive Auswirkungen auf die heimische IKT-(Informations-, Kommunikationstechnologie und Telekommunikations-) Wirtschaft sieht Hans-Jürgen Pollirer, Obmann der Bundessparte Information + Consulting in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), in den Maßnahmen, die in der Steuerreform zur Stärkung der Eigenkapitalbasis heimischer Betriebe vorgesehen sind:
Personengesellschaften und Einzelunternehmer können bereits ab 2004 Steuervorteile für Gewinne bis zu 100.000 Euro in Anspruch nehmen und diese zur Stärkung der Eigenkapitalausstattung verwenden. Für die im Unternehmen verbleibenden Gewinne bis 100.000 Euro ist ab 2004 nur noch der halbe Steuersatz zu bezahlen. "Das ist eine gezielte Förderung der KMU. Allein im Bereich der IKT-Wirtschaft profitieren davon rund 55.000 Unternehmen."

"Die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 34 auf 25 Prozent ist ebenfalls ein wichtiges und richtiges Signal ,welches unseren Unternehmensstandort am ‚Vorabend der EU-Erweiterung’stärkt", ist Pollirer überzeugt. "Selbst Kleinstunternehmen profitieren von der Änderung des Körperschaftssteuersatzes." Keinesfalls sei aber die KöSt-Senkung als "Geschenk an die Unternehmen" zu sehen: "Es haben alle etwas davon - die Wirtschaft wird entlastet, es bleiben mehr Mittel für Investitionen und neue Arbeitsplätze." Etwa rund 69 Prozent aller heimischen GesmbHs sind ja Kleinstunternehmen mit bis zu neun unselbständig Beschäftigten, die einen Umsatz von rund 20 Prozent aller GesmbHs erwirtschaften und rund 10 Prozent der Arbeitnehmer beschäftigen. Auch bei den Aktiengesellschaften überwiegen Kleinstbetriebe mit bis zu neun unselbständig Beschäftigen mit rund 50 Prozent von allen AGs. Diese beiden Gesellschaftsformen repräsentieren rund 92 Prozent der körperschaftssteuerpflichtigen Unternehmen.

"Die vielen positiven Reaktionen aus der IKT-Wirtschaft zum Steuerreformpaket zeigen, dass die Bundesregierung an den richtigen Schrauben dreht, um der Wirtschaft nachhaltige Impulse zur Belebung der Konjunktur zu geben", resümiert Pollirer die Stimmung in der Branche. (JR)

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