Außenministerin Ferrero-Waldner blamiert Scheucher

Jetzt geht es um wirtschaftliche Kontakte mit Libyen

Klagenfurt, 2004-01-19 (fdp) Als absolute Blamage für Elisabeth Scheucher bezeichnete heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz die Aussagen von Außenministerin Benita Ferrero-Waldner im Zusammenhang mit der geplanten Wirtschaftsreise von Landeshauptmann Jörg Haider und führenden Unternehmern nach Libyen. Während Elisabeth Scheucher die Bemühungen des Landeshauptmannes um Wirtschaftskontakte heftigst kritisiert, stellt Ferrero-Waldner heute fest: "Es geht jetzt darum, wichtige Wirtschaftskontakte nach Libyen weiter auszubauen. Wer hier jetzt den Anschluss versäumt, hat später das Nachsehen."

Die Außenministerin, die in der ÖVP wohl einen höheren Stellenwert einnimmt, als die Nationalratsabgeordnete habe damit gezeigt, dass Scheucher einmal mehr mit ihrer Meinung auch innerhalb der ÖVP ziemlich alleine dastehe und von Wirtschaftspolitik nichts verstehe, sagte Strutz.

Der freiheitliche Landesparteiobmann sprach sich dafür aus, die sich auf Grund der gute Beziehungen Jörg Haiders nach Libyen eröffneten Möglichkeiten nach Aufträgen für Kärntens Wirtschaft jetzt zu nutzen, da sonst andere Bundesländer aktiv würden. "Ferrero-Waldner hat dies offenbar auch erkannt und versucht die falsche Haltung von Scheucher, die in Wirklichkeit ein Nachteil für die Kärntner Wirtschaft ist, zu korrigieren. Scheucher sollte mehr auf ihre erfahrenen Parteifreunde in Wien hören", sagte Strutz.

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