m-parking in Mödling erfolgreich in Betrieb

Siemens und mobilkom schließen Kooperation mit Porr AG

Mödling (OTS) - Seit Anfang November 2003 ist in der niederösterreichischen Stadt Mödling m-parking in Betrieb. Bei dieser mobilen Parklösung von Siemens Business Services und mobilkom austria ersetzt ein SMS-fähiges Handy den Parkschein. In Mödling wurde m-parking erstmals gemeinsam mit dem neuen Partner Porr AG eingeführt. Porr ist über die Konzerngesellschaft Porr Infrastruktur GmbH im Bereich Verkehrsmanagement und insbesondere in der Parkraumbewirtschaftung aktiv. Im Herbst 2003 wurde die Projektgesellschaft m-parking GmbH gegründet, die als Kooperationspartner von Siemens Business Services und mobilkom austria mit Errichtung, Vertrieb und Service der m-parking-Lösung betraut ist. Damit werden die Kompetenzen der drei Unternehmen gebündelt und Synergien am Markt optimal genutzt.

Mit Mödling setzt nun nach Stockerau und Gleisdorf die dritte Stadt auf das m-parking ASP (Application Service Providing)-Modell, das kleineren Gemeinden einen kostengünstigen Betrieb des modernen Kurzpark-Systems ermöglicht. Jede Gemeinde, die m-parking anbieten will, kann die Software mieten dadurch entfallen die Kosten und der Aufwand, ein m-parking System selbst einzurichten. mobilkom austria bietet allen Handykunden Österreichs mit dem paybox-System die Möglichkeit, Parkgebühren direkt mit dem Handy zu bezahlen. Die Abrechnung der Gelder aus der Parkraumbewirtschaftung mit den Gemeinden erfolgt über die A1 Bank.

Kunden- und bürgerfreundliche Parkraumbewirtschaftung

Für die Stadtgemeinde Mödling stellt die Einführung von m-parking einen weiteren bedeutenden Schritt im bürgerorientierten Servicebereich und in Richtung Kundenfreundlichkeit dar. Vor allem für die Einkaufsstadt Mödling bringt das Parken mit dem Handy eine zeitgemäße und flexible Lösung bei der Bewirtschaftung der Kurzparkzonen. Durch die kundenfreundliche Regelung profitiert der Einkaufs- und Wirtschaftsstandort Mödling. Im Zusammenhang mit der unmittelbaren Nähe zu Wien wird sich die Einführung des gleichen m-parking-Systems als großer Vorteil erweisen. Für die Stadt selbst ergeben sich daraus automatisch positive Synergieeffekte. Darüber hinaus kann die Stadt Mödling mit der frühen Einführung von m-parking das Image einer vorausschauenden und fortschrittlichen Stadt weiter untermauern.

m-parking GmbH bündelt Kompetenzen in der Parkraumbewirtschaftung Im neuen Geschäftsfeld

Verkehrsmanagement fasst Porr die Errichtung und den Betrieb sowie die Bewirtschaftung von Parkanlagen und Parkflächen zusammen. Nach sorgfältiger Prüfung der am Markt befindlichen Systeme für die Bewirtschaftung von Kurzparkzonen mit Mobiltelefonen hat sich Porr für eine Partnerschaft mit Siemens und mobilkom austria entschieden. "Siemens Business Services und mobilkom austria haben gemeinsam ein ASP-Modell entwickelt und sind damit die einzigen österreichischen Anbieter einer voll integrierten Handyparklösung und einer medienbruchfreien Überwachungslösung für alle Fahrzeuge in Kurzparkzonen und den gesamten ruhenden Verkehr", erläutert Ing. Wolfgang Hesoun, Vorstandsdirektor der Porr AG, die Kooperation.

Die m-parking Errichtungs-, Betriebs- und Service GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Porr Infrastruktur GmbH, ist ein gesamtheitlicher Anbieter von Lösungen für Parkraumbewirtschaftung und Verkehrsmanagement-Systemen. Ebenfalls im Portfolio befindet sich die Finanzierung und der Betrieb von Public Private Partnerships im kommunalen Bereich.

Application Service Providing: Kostengünstige Variante für kleinere Gemeinden

Mit dem ASP-Modell für m-parking bietet Siemens Business Services eine kostengünstige Variante der Lösung für alle österreichischen Gemeinden. Alle notwendigen Programme laufen dabei zentral auf einem Server im Siemens-Rechenzentrum in Wien. Dadurch ist es für kleinere Gemeinden möglich, das Softwarepaket zu mieten. Das bringt entscheidende Vorteile: Ausgaben und Aufwand werden im Vergleich zu einer kompletten Neueinrichtung des gesamten Systems stark reduziert. Durch den zentralen Betrieb ist es außerdem möglich, neue Gemeinden sehr rasch an m-parking teilnehmen zu lassen, da die aufwändige Test-und Realisierungsphase wegfällt. "Ein zusätzlicher Vorteil des zentralen Betriebs betrifft die Weiterentwicklungen des Systems: Alle Neuerungen kommen automatisch allen beteiligten Gemeinden zu Gute", so Dr. Albert Felbauer, Geschäftsführer von Siemens Business Services. Das Modell bietet auch mehreren Gemeinden die Möglichkeit, sich zusammenzuschließen und die Parkraumbewirtschaftung zentral abzuwickeln.

Mobiles Bezahlen ist der Schlüssel zum Erfolg

Auch für den Autofahrer liegen die Vorteile auf der Hand:
m-parking bringt mehr Flexibilität und Zeitersparnis und zeigt damit deutlich den Nutzen mobiler Technologie für jeden einzelnen. Diese innovative Lösung steht Kunden aller Mobilfunknetzbetreiber auch Benutzern von Wertkartenhandys offen. Nach einer einmaligen Anmeldung mit Handynummer und Autokennzeichen über www.m-parking.at benötigt man zum Parken nur noch ein SMS-fähiges Handy. Die Abwicklung ist dabei denkbar einfach: Kunden können bequem über die A1 Handyrechnung oder über paybox bezahlen. Bei diesem besonders sicheren System ist der Benützer authentifiziert und kann jederzeit und überall seine Parkscheine lösen. Der Einstieg in die Welt des mobilen Zahlens wird dem Kunden durch eine spezielle für public services entwickelte Grundentgelt-befreite paybox erleichtert. Die Abrechnung an die Gemeinden erfolgt dabei durch die A1 Bank von mobilkom austria. Über die A1 Bank kann mobilkom austria die Gelder aus der Parkraumbewirtschaftung verwalten und eine solide Zahlungsgarantie anbieten. "Der Erfolg der ersten drei Monate mit über 300.000 gebuchten m-parking-Parkscheinen in Wien bestätigt die Strategie von mobilkom austria, nur Anwendungen anzubieten, bei denen ein klarer Nutzenvorteil für den Kunden erkennbar ist", erklärt Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing, Vertrieb und Customer Service, mobilkom austria.

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