Gewerbe und Handwerk sieht Steuerreform für Wirtschaftsstandort "positiv"

Wien (PWK030) - Als für den Wirtschaftsstandort Österreich prinzipiell "positiv" bezeichnete heute, Montag, der Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Georg Toifl, die von der Bundesregierung beschlossene Steuerreform. Diese ist ein erster Schritt zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Klein- und Mittelbetriebe in Österreich. Obwohl aus Gewerbe und Handwerk nur 19 Prozent der Betriebe Kapitalgesellschaften sind, wird durch diese Entlastungsmaßnahmen ein wichtiger Schritt eingeleitet, um Investitionen zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen. So werden die Gewerbe- und Handwerksbetriebe von verstärkten Zulieferungen ebenso profitieren, wie von vermehrten Aufträgen der Privathaushalte, die über eine deutliche Lohn- und Einkommenssteuersenkung entlastet werden.

Auch die bisherige, schon beschlossene steuerliche Begünstigung für nicht entnommene Gewinne bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften bringt für kleine Gewerbebetriebe spürbare Entlastungen ab 2004, die von einer Lohnnebenkostensenkung für ältere Arbeitnehmer positiv flankiert wird. Anzustreben ist jedoch eine einheitliche Unternehmensbesteuerung unabhängig von der Rechtsform des Betriebes und eine steuerrechtliche Evaluierung von Förderungen.

"Mit dieser Steuerreform ist zum richtigen Zeitpunkt eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit für die heimische Wirtschaft eingeleitet worden, die aber auch entsprechend fortgesetzt werden muß, um den Herausforderungen der EU-Erweiterung und der Konkurrenzsituation im europäische Binnenmarkt Rechnung zu tragen", schloss der Obmann. (us)

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