Wiener Grüne: Forderung nach zeitlicher Ausweitung des Parkpickerls in der Leopoldstadt

Kamptner: "Verkehrschaos rund um die Messe durch zu großes Parkplatz-Angebot erzeugt "

Wien (Grüne) - "Mit seiner Forderung nach weiteren Parkplätzen
und Garagen beweist FPÖ-Gemeinderat Wagner einmal mehr seine völlige Unkenntnis der Grundsätze der Verkehrspolitik", kritisiert der Verkehrssprecher der Leopoldstädter Grünen, Wolfgang Kamptner die heutigen Aussagen Wagners zum Verkehrschaos während der Messeveranstaltung am vergangenen Wochenende.

"Zusätzliche Parkplätze laden die MessebesucherInnen nur dazu ein, mit dem Auto anzureisen", erklärt Kamptner. "Das ist der falsche Weg. Vielmehr muß die Stadt Wien den BesucherInnen klarmachen, daß es nur eine begrenzte Anzahl von Stellplätzen gibt und es daher für sie besser ist, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen."
Nun räche sich auch der Bau der beiden großen Parkhäuser mit insgesamt 3.400 Stellplätzen, die die BesucherInnen zur Anreise mit dem eigenen Auto eingeladen haben. Die Forderung nach neuen Garagen wird umso absurder, weil die beiden Parkgaragen am vergangenen Wochenende bei weitem nicht voll waren, sondern Hunderte Stellplätze frei standen. Statt dessen wollten sich viele BesucherInnen die geringe Parkgebühr sparen und parkten ihre Autos beispielsweise wild zwischen den Alleebäumen in der Umgebung und im Stuwerviertel, wie ein Lokalaugenschein der Leopoldstädter Grünen am Wochenende ergab.

"Um das Stuwerviertel von parkplatzsuchenden BesucherInnen zu entlasten, muß endlich die Gültigkeitsdauer des Parkpickerls auf vom Messeverkehr betroffene Wochenende ausgedehnt werden", bekräftigt Kamptner abschließend eine langjährige Grüne Forderung.

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