Oberösterreichs Arbeitnehmer verschenken jährlich Millionen! AK hilft beim Steuern Sparen

Linz (OTS) - Die Oberösterreicher schenken dem Finanzminister jährlich bis zu 50 Millionen Euro, weil sie auf den Steuerausgleich verzichten. Dabei zahlt sich die Arbeitnehmerveranlagung fast immer aus! Die Arbeiterkammer hilft dabei - mit dem AK-Steuer-Telefon. Von 19. bis 21. Jänner geben Experten wertvolle Tipps zum Steuerausgleich.
Die Steuer-Hotline 050/6906-5 ist drei Tage lang jeweils von 16 bis 19 Uhr freigeschaltet. Steuerexperten von Arbeiterkammer und Finanzamt beantworten alle Fragen zum Thema Steuern Sparen und geben wertvolle Tipps für die Arbeitnehmerveranlagung. Alle Informationen rund ums Steuern Sparen gibt es auch unter www.arbeiterkammer.com. Ein Online-Steuerratgeber gibt Auskunft, wie viel Geld in etwa auf das Konto zurückfließen wird. Details liefert auch die AK-Broschüre "Steuern Sparen, so gehts" - kostenlos erhältlich unter der Telefonnummer 050/6906-444.
Ungerechte Steuerreform
"Sich jeden Cent vom Staat zurückzuholen lohnt sich jedenfalls, denn Riesensprünge können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim Steuern Sparen ohnehin nicht machen", so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Daran wird auch die Steuerreform 2005 nichts ändern, denn entlastet werden nicht alle.
Für etwa 100.000 mittlere Verdiener in Oberösterreich fällt die Steuersenkung äußerst bescheiden aus, sie ersparen sich monatlich kaum mehr als zwischen 10 und 20 Euro. Gar keine Entlastung wird es für die rund 350.000 oberösterreichischen Niedrigstverdiener (Arbeitnehmer und Pensionisten) geben. Kalliauer: "Sie müssen nur die Belastungen tragen, wie etwa die höheren Energiesteuern."
Während also vielen Arbeitnehmern unterm Strich sogar eine Mehrbelastung bleibt, haben Teile der Wirtschaft allen Grund zum Jubeln: "Die Senkung der Körperschaftssteuer von 34 auf 25 Prozent ist ein echtes Steuergeschenk der Regierung an die Großkonzerne", kritisiert AK-Präsident Kalliauer. Seine Forderungen: "Eine kräftige Lohnsteuersenkung für die Klein- und Mittelverdiener, eine höhere Negativsteuer für Niedrigstverdiener und die Erhöhung der Pendlerpauschale."

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