Österreich und Bayern vereinbaren landwirtschaftliche Strategietagung

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit bäuerlicher Betriebe als Ziel der Agrarpolitik

Wien (ots, 19. Januar 2004) Bayern und Österreich wollen ihre leistungsfähige, nachhaltige, naturnahe und flächendeckende Landbewirtschaftung auch künftig erhalten. Darauf haben sich Bayerns Landwirtschaftsminister Josef Miller und der österreichische Landwirtschaftsminister Josef Pröll bei ihrem heutigen Arbeitsgespräch in Wien geeinigt. Die beiden Minister vereinbarten eine gemeinsame Strategietagung zur Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik in Bayern.

Wettbewerbsfähige bäuerliche Betriebe mit standortgerechter Viehhaltung sind laut Miller und Pröll eine der wichtigsten Säulen für die Wirtschaftskraft des ländlichen Raumes. Sie haben in Europa neben ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung auch einen hohen kulturellen Wert. Um diese Betriebe zu stärken brauchen die Bauern Direktzahlungen der Europäischen Union in Form einer Betriebsprämie, wie sie in Österreich bereits beschlossen ist, waren sich die Minister einig. Die Agrarfördermaßnahmen müssen zuerst auf die Bedürfnisse wirtschaftender Betriebe ausgerichtet sein. Hohe Priorität räumen die beiden Agrarpolitiker deshalb den Maßnahmen zur Förderung der Aus- und Fortbildung, zur Intensivierung der praxisorientierten Agrarforschung und der ländlichen Entwicklung sowie den Agrarinvestitionen und Projekten für die Verwertung Nachwachsender Rohstoffe ein. Besonders wichtig sei zudem die Ausgleichszulage für Berggebiete und andere benachteiligte Gebiete.

Miller und Pröll forderten bei ihrem Treffen verlässliche und faire Rahmenbedingungen, "damit unsere Land- und Ernährungswirtschaft ihre Zukunftschancen bestmöglich nutzen kann".

(schluss)

Rückfragen & Kontakt:

lebensministerium.at
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MLA0002