VP-Feichtinger: Verkehrsregelung in der Gumpendorfer Straße muss bleiben

SPÖ Bezirksvorsteherin ignoriert das Votum der Bevölkerung

Wien (19.1.2004) - "Ich bin mehr als verwundert über die Pläne der Bezirksvorsteherin in Sachen Gumpendorfer Straße. Die Wiedereinführung einer Einbahn-Regelung lehnen wir ab, weil sie dem Bezirk mehr schadet als nützt", so die Parteiobfrau der ÖVP Mariahilf BV-Stv. Maria Feichtinger. BV Renate Kaufmann hatte vergangene Woche via Medien verkündet, dass sie sich ein Durchfahrverbot für die Gumpendorfer Straße vorstellen könnte.

Maria Feichtinger: "Nicht einmal in der Arbeitsgruppe Verkehr, in der die unmittelbaren Anrainer der Gumpendorfer Straße vertreten sind, gab es eine klare Willensbekundung für ein Durchfahrverbot. Die Kaufleute der Gumpendorfer Straße wollen eine gänzliche Öffnung statt einer Einschränkung und die Anrainer abseits der Gumpendorfer Straße werden die Pläne der Bezirksvorsteherin wohl auch nicht begrüßen. Ich stimme mit Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker darin überein, dass die Bewohner in den Parallelstraßen nicht die Leidtragenden sein dürfen."

"Der frühere Bezirksvorsteher Erich Achleitner hat im Herbst 1998 bereits eine Umfrage über die Verkehrsregelung in der Gumpendorfer Straße durchgeführt. Rund 3300 Mariahilferinnen und Mariahilfer haben damals ihre Meinung schriftlich kundgetan, 57 Prozent votierten dafür, dass die Einbahnführung aufgehoben und die Autos im Bereich zwischen Rahlgasse und Gürtel wieder in beiden Richtungen verkehren dürfen. Vor der Befragung war die SPÖ Mariahilf für die Beibehaltung der Einbahnregelung, nach dem klaren Votum zeigte sich Renate Kaufmann ‚glücklich und zufrieden' über die neue Variante und forderte eine rasche Umsetzung. Das ist auch geschehen. Kann sich die Bezirksvorsteherin nicht mehr erinnern, oder ignoriert sie jetzt einfach das Votum der Bevölkerung", so die Obfrau der ÖVP Mariahilf.

"Die Arbeitsgruppen haben bisher einige interessante Ansätze gebracht. Ich sehe weitgehenden Konsens in den Bereichen "Mehr Sicherheit bei der Überquerung", "Verbesserung von Ampelschaltungen für Fußgänger" sowie "Aufwertung / Neugestaltung der wichtigen Plätze (Hot Spots)" entlang der Gumpendorfer Straße. Seitens meiner Fraktion wurden diesbezüglich zahlreiche Anträge eingebracht, für den Kurt Pint Platz liegt bereits ein erstes Konzept vor, das auch in den Arbeitsgruppen Anklang gefunden hat. In diese Richtung werden wir weiterhin für die Mariahilferinnen und Mariahilfer arbeiten, für Verkehrs-Experimente a la Kaufmann steht die ÖVP Mariahilf keinesfalls zur Verfügung", so Feichtinger abschließend. (Schluss)

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