Spanien: Bauboom in der Verkehrsinfrastruktur

Spanien investiert Milliarden-Euro-Beträge in den Ausbau und in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur - eine Chance auch für österreichische Unternehmen

Wien (PWK026) - Spanien erlebt derzeit einen Boom im Ausbau des Infrastrukturbereichs. Dies zeigt sich unter anderem bei den spektakulären Zuwächsen im Tiefbausektor von 9% im Jahr 2002, was vor allem auf die hohen öffentlichen Ausgaben im Rahmen des nationalen Infrastrukturplans 2000-2007 mit einem Gesamtinvestitionsbedarf von mehr als 100 Mrd Euro und einem Durchführungszeitraum bis 2010 zurückzuführen ist. 39% des geplanten Investitionsvolumens gehen in den Ausbau und die Modernisierung der bestehenden Straßeninfrastruktur. Vorgesehen ist die Ausweitung des Autobahnnetzes von derzeit 8.000 km auf 13.000 km: Im Rahmen des so genannten 2. Autobahnplans wurden soeben vom spanischen Bautenministerium fünf neue Maut-Autobahnen mit einem Investitionsvolumen von 1,9 Mrd Euro ausgeschrieben. Ausschreibungen für drei weitere Strecken mit einem Investvolumen von 1,8 Mrd Euro sollen bis Ende dieses Jahres folgen. Für die Instandhaltung und Modernisierung des bestehenden Straßennetzes (insbesondere der Nationalstraßen), für Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Verbesserung der Zufahrten zu städtischen Ballungszentren sind im Budget 2004 634,5 Mio Euro vorgesehen.

Fritz Steinecker, WKÖ-Handelsdelegierter in Madrid, sieht in diesen Ausbauplänen der Verkehrsinfrastruktur auch enorme Chancen für österreichische Unternehmen: "Die Außenhandelsstelle Madrid wird daher heuer erstmals mit einem Messestand an der Internationalen Messe für Strassensicherheit und -ausstattung TRAFIC, der wichtigsten Fachmesse in Spanien im Strassen- und Verkehrsinfrastrukturbereich, vom 24.-27.Februar 2004 in Madrid teilnehmen. Interessierte österreichische Unternehmen sollen sich an uns wenden."

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