ÖH Uni Wien: Wer Gespräche führen will, muss auch zuhören können

Gesprächsangebot Rektor Wincklers wird von Studierenden zu diesem Zeitpunkt nicht angenommen

Wien (OTS) - In einer Aussendung vom Freitag lud das Rektorat die
an der Besetzung beteiligten Studierenden zu einem Gespräch am Montag, 19. 01. 2004. Wie die BesetzerInnen jedoch bereits am Freitag bekanntgaben, werden sie den Termin nicht wahrnehmen. Ein Gesprächsangebot zu diesem Zeitpunkt kann nicht ernst genommen werden. Schließlich warf das Rektorat den Studierenden noch am Donnerstag vor, "vermummt und mit Schlagstöcken" zur Besetzung geschritten zu sein und strapazierte auch in seiner "Gesprächs-Einladung" ein weiteres Mal den Gewalt-Vorwurf.

Rektor Winckler hatte in keinem der bisherigen Gespräche Anstalten gemacht, die Kernforderung der Studierenden nach der Zurücknahme des derzeitigen Organisationsplans-Entwurfes ernst zu nehmen. Auch Forderungen anderer Gruppen (Fakultäts- und Institutsgremien) nach einer weiteren Überarbeitung oder Neuerstellung des Plans wurden von Winckler wiederholt ignoriert. Gespräche der Studierenden mit dem Rektorat werden daher erst dann wieder stattfinden, wenn Winckler glaubhaft machen kann, dass ein neuer Organisationsplan unter Einbeziehung aller Betroffenen ausgearbeitet wird.

Saskja Schindler vom Vorsitz-Team der ÖH Uni Wien: "Winckler kann sich jetzt bis Anfang März Zeit lassen und in Ruhe darüber nachdenken, wie er mit unseren Forderungen umzugehen gedenkt. Bisher hat er uns bei den sogenannten Gesprächen immer vor vollendete Tatsachen gestellt, was dazu geführt hat, dass wir diesen 'Dialog' Ende Dezember abgebrochen haben. Diesmal muss er wirklich offen diskutieren - und das benötigt Vorbereitung!"

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