Darabos: Ferrero-Waldner weiter am Gängelband Schüssels

Viele Fragen blieben offen

Wien (SK) Die ÖVP-Bundespräsidentschaftskandidatin Ferrero-Waldner habe heute im ORF-"Mittagsjournal" leider die Gelegenheit verstreichen lassen, den Österreicherinnen und Österreichern mitzuteilen, wie sie sich eine Amtsführung konkret vorstellt, welche Inhalte sie vertritt und warum man sie zur Bundespräsidentin wählen sollte, erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos Samstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Als Bundespräsidentin 'Business-Besuche' absolvieren zu wollen, sei kein erschöpfendes Programm", so Darabos. ****

Darüber hinaus habe es Ferrero-Waldner nicht geschafft, ihren Zick-Zack-Kurs in Sachen Neutralität/Nato-Beitritt zu korrigieren. Bei allem Respekt vor der Privatperson Ferrero-Waldner, so Darabos, habe man auch das Gefühl, dass sie nach wie vor am Gängelband von Bundeskanzler Schüssel sei und keine eigenständigen Meinungen formuliere. Die Bestellung des früheren Pressesprechers und engsten Mitarbeiters Schüssels, Florian Krenkel, zum Wahlkampfleiter Ferrero-Waldners bekräftige dies.

"Die Ankündigung, sich sozial engagieren zu wollen, kann von den Österreicherinnen und Österreichern möglicherweise nicht ernst genommen werden, bedenkt man, dass sie als Ministerin sowohl die Unfallrentenbesteuerung, als auch die Ambulanzgebühren und die Pensionskürzungsmaßnahmen im Ministerrat mitbeschlossen hat", so Darabos abschließend. (Schluss) cs

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