"profil": Blindgänger könnten Bau der Wiener Nordostumfahrung erschweren

Bergungsexperte vermutet 200 bis 300 bisher nicht entdeckte Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, könnten bis zu 300 Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg den Bau der Wiener Nordostumfahrung durch die Lobau erheblich erschweren. Das Ostufer der Donau rund um den dortigen Ölhafen wurde ab Sommer 1944 von Alliierten Verbänden intensiv bombardiert. Rund 8000 Einschläge zählt der Entminungsexperte Dieter Vierbach von der Salzburger Munitionsbergungsfirma Koch anhand von Luftbildanalysen. Aufgrund von Erfahrungswerten lasse sich daraus die Anzahl der noch im Erdreich befindlichen Blindgänger schätzen, die beim Aufprall nicht explodiert sind. Vierbach über den Bereich durch den die geplanten Trassen führen würden: "Äußerst konservativ geschätzt ist von 200 bis 300 bislang nicht entdeckten Bomben auszugehen."

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