Strasser rückfällig: Wieder 42 Tschetschenen zurückgeschoben!

Asyl in Not verlangt Verhängung der Untersuchungshaft

Wien (OTS) - Innenminister Strasser und seine Mittäter in der Bezirkshauptmannschaft Gmünd haben schon wieder 42 Tschetschenen, die in Österreich Schutz vor Verfolgung suchten, nach Tschechien zurückgeschoben. Sie haben auch diesmal wieder das Asylgesetz gebrochen, das die Zurückschiebung von Asylwerbern ausdrücklich untersagt. Sie haben aus unserer Strafanzeige vom vergangenen November (Amtsmißbrauch, Nötigung, Quälen von Gefangenen und Schlepperei) nicht das Geringste gelernt.

Offenbar handelt es sich bei Strasser & Co um besonders gefährliche Wiederholungstäter. Es wird auch zu prüfen sein, ob es sich bei Strasser und seinen Komplizen um eine kriminelle Organisation, einen sogenannten "Schlepperring" handelt.

Asyl in Not Asyl in Not erstattet daher nun eine neuerliche Strafanzeige und verlangt die sofortige Verhängung der Untersuchungshaft gegen Strasser und Mittäter wegen Wiederholungs-, Verabredung- und Verschleierungsgefahr.

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Michael Genner
Asyl in Not
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