Österreich im Vergleich zu Deutschland sicher auf dem richtigen Weg!

Stabilitätsorientierte Finanz- und Wirtschaftspolitik sichert auch international komparative Vorteile Wien (OTS) - Wie im November bereits im IWF-Länderbericht und auch kürzlich von der EU-Kommission lobend hervorgehoben, bringen Österreich die rechtzeitig gesetzten strukturellen Veränderungen nachhaltige Vorteile für den Staatshaushalt. Besonders die vorwiegend ausgabenseitig konzipierte Konsolidierung des Staatshaushaltes mit langfristig wirksamen strukturellen Reformen - Stichwort Pensionssicherung - wird international positiv vermerkt.

"Die Saat ist aufgegangen, die Rückführung des Haushaltsdefizits, die Liberalisierung der Märkte und die Förderung des Unternehmertums sichern das Wachstum der österreichischen Wirtschaft und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes langfristig ab", zieht Finanzminister Karl-Heinz Grasser Bilanz.

Insbesondere der direkte Vergleich zu Deutschland macht sicher und belegt mit beeindruckenden hard facts für das Jahr 2003 den goldrichtigen Weg Österreichs in einem schwierigen Umfeld:

Österreich Deutschland BIP-Wachstum, real 0,9 -0,1 Inflation 1,3 1,1 Budgetdefizit 1,3 4,0 Aktive Erwerbstätige +0,3 -1,0 Arbeitslosenquote 4,5 9,3

Quellen: BMF, Eurostat, Stat. Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit Angaben in Prozent

Die Zahlen zeigen, dass der Weg ein richtiger ist. Der seit dem Jahr 2000 eingeschlagene Reformpfad lässt nun einen Spielraum für Wachstumspakete und Steuerreform zu. Die Steuer- und Abgabenstrategie mit dem großen Wurf der Steuerreform 2004/2005 wird das Wachstum weiter ankurbeln und so den kürzlich angelaufenen Konjunkturmotor in Österreich zum Laufen bringen. Nicht so in Deutschland, wo eine schlecht gesteuerte Wirtschaftspolitik die Bevölkerung mit Rekordarbeitslosigkeit und schlechten Aussichten in die Pflicht nimmt.

Keynes hat, wenn man die die wirtschaftlichen Probleme in Deutschland näher beleuchtet, offensichtlich wirklich ausgedient:
Hohe Defizite bringen kein Wachstum, vernichten Beschäftigung und erhöhen die Arbeitslosigkeit. Selbst Steuersenkungen wirken nicht, wenn die Bevölkerung und die Unternehmen kein Vertrauen mehr haben. Deutschland bzw. die Rot-Grüne-Regierung wird daher gefordert sein, das Budgetdefizit noch schneller unter Kontrolle zu bringen und noch einschneidendere Reformen umzusetzen.

2004 wird Deutschland voraussichtlich mit 65 % des Bruttoinlandsprodukts wahrscheinlich erstmals eine höhere öffentliche Schuldenquote als Österreich aufweisen. Auch dieser ererbte Vorsprung ist dann verspielt.

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