EisenbahnerInnen wenden sich gegen Abbau der Uni-Mitbestimmung

GdE-Vorsitzender Haberzettl: EisenbahnerInnen solidarisch mit Protesten der Studierenden an Universität Wien

Wien (GdE/ÖGB). Die Bundesregierung wolle anscheinend nicht nur im wirtschaftspolitischen und sozialen Bereich die Mitbestimmungsrechte abbauen, sondern versuche dies nun auch im Bildungssystem, kritisierte der Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft, Wilhelm Haberzettl, Donnerstag in Wien. So sei etwa der neue Organisationsplan für die Universität Wien, der die Grundlage für die neue Struktur der Universität darstelle, ohne Einbeziehung der Studenten, also der Hauptbetroffenen, erstellt worden. ++++

Mit dem neuen Organisationsplan würden demokratische Errungenschaften wie die studentische Mitbestimmung, die auf die großen Hochschulreformen unter Bundeskanzler Kreisky und Wissenschaftsministerin Firnberg zurückgingen, zurückgenommen, sagte Haberzettl. Mit Recht seien die Studierenden über diese Vorgänge in Richtung Demokratieabbau empört - die EisenbahnerInnen seien mit den Protesten der StudentInnen solidarisch, unterstrich der GdE-Vorsitzende.
(Schluss).

ÖGB, 15. Jänner 2004
Nr. 016

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