KOBV fordert: Bei Steuerreform auf Behinderte nicht vergessen

Wien (OTS) - Die Ankündigung der österreichischen Bundesregierung für eine umfassende Steuerreform 2005 hat der Kriegsopfer- und Behindertenverband Österreich (KOBV) zum Anlass genommen, erneut auf die seit vielen Jahren bestehenden Anliegen behinderter Menschen im Steuerrecht hinzuweisen und deren Umsetzung einzufordern. Im Schreiben an Finanzminister Mag.Grasser und Staatssekretär Dr.Finz hat der KOBV seine Forderung nach Anhebung und Valorisierung der Steuerfreibeträge (zuletzt angehoben vor 16 Jahren!!!), den Wegfall der Pflegegeldanrechnung bei Freibeträgen, die Anpassung des Freibetrages für schwer Gehbehinderte analog zur 15%igen Aufwertung des Pendlerpauschales sowie die Absetzbarkeit von Spenden an caritative Vereinigungen deponiert. Für nicht steuerpflichtige Behinderte, die behinderungsbedingte Mehraufwendungen steuerlich nicht geltend machen können schlug der KOBV die Einführung einer "Negativsteuer" in Höhe der durchschnittlich steuerwirksamen Freibeträge vor.

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