Jahn: Stärkung der grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Aktivitäten zwischen Oberösterreich und Südböhmen!

Mit Potenzialanalyse nach OECD-Vorbild sollen Grenzregionen zu Erweiterungsgewinnern werden

Linz (OTS) - Die Mauthausener Landtagsabgeordnete Mag. Gertraud
Jahn forderte heute im Zuge der Sitzung des Volkswirtschafts-Ausschusses des Oö. Landtags eine Potenzialanalyse der Regionen Südböhmen und Oberösterreich ein. Jahn: "Die jahrelange tote Grenze zwischen Tschechien und Österreich hat sowohl in Südböhmen als auch im Mühlviertel massive wirtschaftliche Nachteile verursacht. Um diese Standortnachteile jetzt im Zuge der EU-Osterweiterung rasch ausgleichen zu können, müssen grenzüberschreitende Kooperationen ausgebaut und das vorhandene wirtschaftliche Potenzial der Grenzregionen bestmöglich genutzt werden." Zur Umsetzung dieser Aufgaben schlägt Mag. Jahn eine Potenzialanalyse nach dem Vorbild der OECD für den Bereich Wien -Bratislava vor: "Das Land Oberösterreich soll die Initiatorrolle übernehmen und die Zusammenarbeit mit der OECD sowie der Region Südböhmen und den Vertretern der regionalen Hauptstädte Linz und Budweis suchen."

Die Potentialanalyse solle sich - so Jahn - vor allem auf zentrale wirtschaftliche und soziale Bereiche konzentrieren. "So ist neben der Abstimmung von Infrastrukturstrategien auch der Aufbau von grenzüberschreitenden Arbeits- und Entscheidungsstrategien von größter Bedeutung. Die Situation für Betriebsansiedelungen und neue Arbeitsplätze in den Grenzregionen würde sich dadurch deutlich verbessern", ist die Landtagsabgeordnete überzeugt.

Als Vorbild diene die OECD-Potenzialanalyse für die Region Wien -Bratislava. Mag. Jahn: "In diesem Reflexionsprozess wurden von der OECD gemeinsam mit Österreich, der Slowakei und den Städten Wien und Bratislava die jeweiligen Trends und Herausforderungen analysiert, die für den Aufbau einer ‚Europaregion‘ nötig sind."

Es sei nötig offensiv in den Integrationsprozess mit Südböhmen zu starten, denn nur mit einem raschen Aufholprozess können laut Jahn die über Jahrzehnte gewachsenen Standortnachteile im Mühlviertel und in Südböhmen rechtzeitig abgebaut werden. "In grenzüberschreitenden Kooperationen liegt ein großes Potential, das wir nutzen müssen", so die Mühlviertler Landtagsabgeordnete.

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