Filme mit ORF-Beteiligung beim 25. Filmfestival Max-Ophüls-Preis

Wien (OTS) - Der Jänner 2004 erweist sich als wahrer Festivalmonat für den österreichischen Film: Neben Teilnahmen zahlreicher heimischer Produktionen beim US-Filmfestival Sundance (15. bis 25. Jänner) und beim Internationalen Filmfestival von Rotterdam (21. Jänner bis 1. Februar) ist auch zum diesjährigen Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken (26. Jänner bis 1. Februar) eine Reihe Filme made in Austria geladen.

Internationale Premiere für Michael Sturmingers "Hurensohn"

Im Wettbewerb um den mit 18.000 Euro dotierten Max-Ophüls-Preis, der Nachwuchsregisseurinnen und -regisseure von abendfüllenden Spiel-oder Dokumentarfilmen auszeichnet, finden sich zwei Produktionen, die der ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens mitfinanziert hat: Ruth Maders Spielfilm "Struggle" über den Arbeits- und Existenzkampf einer polnischen Erdbeerpflückerin, der auch in Rotterdam laufen wird, und Michael Sturmingers Verfilmung des Romans "Hurensohn" von Gabriel Loidolt über eine ungewöhnliche Mutter-Sohn-Beziehung, die in Saarbrücken ihre internationale Premiere feiert. Im Wettbewerbsprogramm treten heuer insgesamt 15 Filme gegeneinander an.

In der Reihe Spektrum zeigt Saarbrücken außerdem Ulrich Seidls mehrfach preisgekrönte ORF/ARTE-Koproduktion "Jesus, Du weißt" - ein Porträt über Menschen, die in einer sehr engen Beziehung zu Jesus Christus stehen.

Neben diesen drei vom ORF kofinanzierten Filmen sind weitere österreichische Produktionen in Wettbewerb und Spektrum in Saarbrücken zu sehen: "Der gläserne Blick" von Markus Heltschl (Wettbewerb) sowie Niki Lists "Move!" und Paul Harathers "Arabesken um Frosch" (beide in der Schiene Spektrum). In den Kurzfilm- und Retrospektiveschienen laufen weitere zwölf österreichische, zum Teil vom ORF kofinanzierte Arbeiten, u. a.: Karl Bretschneiders "Grauzone" im Kurzfilm-Wettbewerb, Virgil Widrichs "Fast Film" im Kurzfilmprogramm sowie in der Reihe "Retrospektive Preisträger" die ehemaligen Max-Ophüls-Preis-Gewinner "Cafe Malaria" von Niki List, "Indien" von Paul Harather und "Shalom General" von Andreas Gruber.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK0001