Schon 20 000 Klagen gegen freie Finanzberater pro Jahr

Hamburg (OTS) - Rund 20 000 Prozesse werden jedes Jahr zwischen Anlegern und Finanzberatern geführt - mit zunehmender Tendenz. Das ergaben Recherchen von VOTUM, dem Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa e.V..

Diese Dimension wird sich nach Ansicht des Hamburger Rechtsanwalts und Experten für Finanzdienstleistungsrecht, Prof. Rolf W. Thiel, noch weiter verschärfen: "Die erhöhte Klagebereitschaft beruht auf der fortschreitenden Sensibilisierung der Anleger, oft einseitiger Berichterstattung einiger Medien, der Kostenentlastung durch Rechtschutzversicherungen und der Ausweitung des Verbraucherschutzes durch Rechtsprechung und Gesetzgebung".

Der Schutz des Verbrauchers und die ständige Qualifizierung der Beratung sind das herausgehobene Anliegen des Verbandes VOTUM, dessen Geschäftsführer Thiel gleichzeitig ist. Der Verband repräsentiert 42 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit mehr als 70 000 Finanzdienstleistern.

So rät Thiel allen Anlegern, vor Vertragsabschluß zu prüfen, ob der Berater oder Vermittler:

1. Eine Fachausbildung nachweisen kann. 2. Eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. 3. Ein Beratungsprotokoll verwendet. 4. Andere Produktalternativen vorstellt.

Sollte eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt sein oder der Berater bereits im Erstgespräch schon auf einen Abschluss drängen, ist ein Wechsel zu einem unabhängigen, qualifizierten Berater geboten.

ots Originaltext: VOTUM Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa e.V..

Oder:

MuderMedien, Hansjörn Muder 0049 172 430 22 99

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VOTUM Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen
in Europa e.V.. http://www.votum-verband.de

Rückfragen beantwortet VOTUM-Geschäftsführer
Rechtsanwalt Prof. Rolf W. Thiel
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