VP-Pfeiffer: UK-Lainz zeigt deutliche Mängel in der Qualitätssicherung auf

Große Lücken zwischen Wollen und Können und keine größeren neuen Projekte zu deren Schließung

Wien (VP-Klub): "Das Ergebnis der heutigen Sitzung der Untersuchungskommission zum Pflegeskandal in Wien mit der Einvernahme der Oberin Polat-Firtinger ist die klare Erkenntnis, dass das Qualitätsmanagement im KAV zwar durch hohe theoretische Ansprüche, aber höchst ungenügende professionelle Durchführung gekennzeichnet ist", so VP-LAbg. Gerhard Pfeiffer.

Es gäbe ungenügende qualitative und quantitative schriftliche Vorgaben, wie z.B. Checklisten für Kontrollen oder strukturierte Vorgaben für Berichte an die jeweils übergeordneten Dienststellen und auch keine größeren neuen Projekte dazu.

Grundsätzlich sei aber der Direktor der Teilunternehmung 1, Prim. Kaspar und der Generaldirektor des KAV als Vorgesetzter der Stabstelle "interne Revision" dafür zuständig, so Plat-Firtinger.

Es gäbe derzeit auch keine konkreten Pläne für ein generelles und automationsunterstütztes Pflegedokumentationssystem. Pfeiffer:
"Sowohl die ungenügende Ausformung des Qualitätssicherungssystems, als auch das Fehlen moderner Dokumentationssysteme zeigt den Mangel an Führungsverantwortung, der durch ein Abschieben der Verantwortung für Ergebnisqualität an die jeweils untere Ebene gekennzeichnet ist, was wirklich untragbar ist. Dass Oberin Polat-Firtinger keine wichtigen neuen Projekte der Abteilung Organisation und Qualitätssicherung nennen konnte, ist bezeichnend."

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