Prammer zu Karenzgeld-Rückzahlung: Einsicht kommt sehr spät

Verunsicherung der letzten Jahre hätte man sich sparen können

Wien (SK) Das Ende der jahrelangen Verunsicherungen rund um
die Rückzahlungen beim erhöhten Karenzgeld habe nun "reichlich spät, aber doch" ein Ende gefunden. SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer zeigte sich über die "späte Einsicht" der ÖVP und des Finanzministers Grasser erleichtert, merkt aber an, "dass man sich die große Verunsicherung vieler Frauen und die technisch aufwändige Vorbereitung der Rückforderungen ersparen hätte können, wenn die ÖVP bereits im Jahre 1996 ein Einsehen gezeigt hätte". Damals war die ÖVP nur unter der Auflage der späteren Rückforderung bereit, einem erhöhten Karenzgeld zuzustimmen. ****

"Leider war die ÖVP für das Argument, dass Frauen, die ein erhöhtes Karenzgeld brauchen, auch Jahre später nicht in der Lage sein werden, dieses zurückzuzahlen, nicht zugänglich und hatte bis dato kein Einsehen", so Prammer am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Finanzminister Grasser hat letztendlich doch davon abgehen müssen, sich auf Kosten der finanziell schlechter gestellten Frauen ein Körberlgeld zu machen", sagte Prammer abschließend. (Schluss) se

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