VP-Tschirf: Kulturpolitik der SPÖ-Wien ist ein einziges Trauerspiel

Fall Gratzer beweist einmal mehr Mailath-Pokornys Unfähigkeit

Wien (VP-Klub): "Durch den Abgang Gratzers vom Theater in der Josefstadt wurde Schlimmeres verhindert. Damit wurde das Chaos-Management von SPÖ Stadtrat Mailath-Pokorny in diesem Fall nur zu einer Beinahe-Tragödie", kommentierte ÖVP-Wien Klubchef LAbg. Matthias Tschirf den Rücktritt von Hans Gratzer als Chef des Theaters in der Josefstadt.

Die Inkonsequenz und Führungsschwäche von Mailath-Pokorny habe zu einem sozialdemokratischen Trauerspiel geführt und sei letztlich eine Bankrotterklärung der SPÖ-Kulturpolitik in Wien. Dies zeige sich nicht nur an der verfehlten Subventionspolitik, sondern auch an den undurchsichtigen und nicht nachvollziehbaren Vorgängen im Rahmen sogenannter Ausschreibungen von Theaterleiterposten. Nach dem "Fall Rabenhoftheater" sei das Theater in der Josefstadt nun ein weiteres Beispiel in jüngster Vergangenheit .

Das Theater in der Josefstadt hätte einer Führung bedurft, die dieses renommierte Theater mit Entschiedenheit, politischem Weitblick und Kenntnissen um die Situation hinsichtlich der Eigentümerstruktur, der künstlerischen Kapazität und letztlich der Besucher- und Abonnementen-Erwartungen führt. SPÖ-Günstling Gratzer war dazu offenbar nicht im Stande, kritisierte Tschirf.

"Mit seinem parteipolitischen Taktieren, Günstlingswirtschaft und seiner inkonsequenten Kulturpolitik hat Mailtah-Pokorny seit seinem Amtsantritt dem Ruf der Stadt Wien als Stadt der Kunst und Kultur enormen Schaden zugefügt. Es ist hoch an der Zeit, dass Bürgermeister Häupl ein Machtwort spricht und diesem Schrecken ein Ende setzt", forderte Tschirf abschließend.

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