Flughafen Wien: 6,8 Prozent Passagierwachstum im Jahr 2003

Wien (OTS) - Von einem sensationellen Ergebnis, das weit über dem europäischen Durchschnitt liegt sprach Donnerstag der Sprecher der Flughafen Wien AG, Vorstandsmitglied Mag. Herbert Kaufmann bei der Präsentation der Verkehrsergebnisse des Wiener Flughafens für 2003. Wien konnte in diesem Jahr ein Passagierwachstum von 6,8 Prozent verzeichnen. Dies bedeutet insgesamt 12.784.505 Passagiere bei 197.089 Starts und Landungen. Einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg hatten auch die sogenannten Billigfluggesellschaften. Mittlerweile haben sieben dieser Low Cost Gesellschaften Wien in ihr Streckennetz aufgenommen. Im Berichtsjahr wurden von diesen Gesellschaften bereits 759.620 Passagiere transportiert.

Sehr gut entwickelt sich, so Mag. Kaufmann, auch der Osteuropaverkehr mit plus 4,7 Prozent, wobei in den letzten Monaten zweistellige Zuwachsraten in dieser Region verzeichnet werden konnten. Kaufmann verwies in diesem Zusammenhang auch ausdrücklich darauf, dass der Flughafen Wien von der EU-Osterweiterung besonders profitieren werde und in diesem Bereich ein Wachstum von einem Prozent mehr als dem europäischen Durchschnitt erwarte.****

Rückgänge mussten durch den Ausbruch der Krankheit SARS bei den Flügen nach Peking (minus 47,3 Prozent) und nach Taipeh (minus 19,5 Prozent) verzeichnet werden. Der Flughafen Wien hat darauf aber rasch reagiert und den Fluggesellschaften für Langstreckenflüge nach Fernost und Nordamerika eine Reduktion des Landetarifes um 60 Prozent angeboten. Diese Regelung, eingeführt am 1. Juni 2003, bleibt noch bis Ende Jänner 2004 aufrecht. Rückgänge waren auch durch den Irak-Krieg in den Nahen und Mittleren Osten zu verzeichnen.

Im Linienverkehr, ein weiterer Motor der guten Verkehrsentwicklung, der 88,9 Prozent des Gesamtaufkommens am Flughafen Wien ausmacht, liegt London, das Frankfurt überholte, an der Spitze mit 344.073 Passagieren (plus 5,4 Prozent). Frankfurt 340.403 Passagiere (minus 2,8 Prozent), gefolgt von Paris mit 255.938 Passagieren (minus 0,4 Prozent). Die wichtigsten Destinationen in Osteuropa sind Moskau, gefolgt von Warschau und Bukarest.

Für 2004 rechnet die Flughafen Wien AG mit einer weiteren Erholung der gesamten Luftfahrtbranche und einem Zuwachs von 4,6 Prozent bei den Passagieren. Im Gegensatz zu anderen internationalen Flughäfen wurden die Tarife im Jahr 2003 nicht erhöht. Damit liegt der Vienna International Airport in der Tarifgestaltung im Mittelfeld der europäischen Flughäfen. Das Wien ein teurer Flughafen sei bezeichnete Vorstandssprecher Kaufmann als Legende. Mit seiner Tarifstruktur liege Wien im europäischen Durchschnitt, durch verschiedene Incentives liegt Wien beispielsweise bei Langstreckenflügen 37 Prozent unter dem Durchschnitt. Auch im Osteuropaverkehr ist Wien günstiger als der Durchschnitt.

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