Österreichs Jugend ist zu dick

Präventivmaßnahmen des Sportstaatssekretärs

Wien (OTS) - Die negative gesundheitliche und sportliche Situation unserer Kinder wurde in der ZIB 1 vom 14. Jänner 2004 wieder einmal von einer Studie (Sozialmedizinerin Prof. Anita Rieder) in eindrucksvoller Weise dargestellt.

Österreichs Jugend ist zu dick. 28 Prozent der Buben beziehungsweise Burschen zwischen 6 und 18 Jahren haben Übergewicht. Bei den Mädchen in dieser Altersgruppe sind es 25 Prozent. Vor allem in den östlichen Bundesländern finden sich die "Molligen".

Auf Initiative des Staatssekretariats für Sport wurde schon im Dezember 2003 das Projekt "SportKids" ins Leben gerufen.
Das Konzept basiert auf Tests der motorischen Fähigkeiten unserer Kleinsten zur Früherkennung von besonderen Talenten, aber auch Defiziten im Kleinkinderturnen. "Durch eine polysportive Ausbildung soll der Grundstein für lebenslanges Sporttreiben gelegt, vor allem aber Freude und Spaß an der Bewegung vermittelt werden", betont Schweitzer. Darüber hinaus soll der durch die Studie gezeigte Entwicklung entgegengewirkt werden.

Im Zuge der Initiative "Fit für Österreich", welche als Dachmarke für "SportKids", "Schulsportverein", "Fit für Business" und "Fit für 50+" fungiert, wurden gestern im Staatssekretariat die Weichen für eine flächendeckende Umsetzung in ganz Österreich gelegt.
In gemeinsamen Arbeitsgruppen mit dem Institut für Sportwissenschaft in Wien, dem IMSB-Austria, der Gesellschaft für Prävention und Arbeitsmedizin WELLCON, dem Pensionistenverband Österreichs, dem Verein SOS-Körper und dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger soll die weitere Vorgehensweise erarbeitet werden. Mit den Ergebnissen will sich Schweitzer nachhaltig in den Reformdialog zum Gesundheitssystem einbringen.

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