Grüne /FPÖ NÖ Antrag für Sofortmaßnahmen zur Rettung des Safariparks

Petrovic: "Nun ist Landeshauptmann und Landesregierung gefordert"

St. Pölten (Grüne) - Einen gemeinsamen Antrag zur Rettung des Safariparks Gänserndorf haben Grüne und FPÖ NÖ für die kommende Sitzung des Wirtschafts- und Finanzausschusses vorbereitet. Beide Parteien appellieren an ÖVP und SPÖ diesen Antrag zu unterstützen. In diesem gemeinsamen Antrag wird die NÖ Landesregierung aufgefordert, zur Rettung des Safariparks rasch die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, um kurzfristig das Leben der Tiere, aber auch die Arbeitsplätze der MitarbeiterInnen zu sichern. Die Überbrückungshilfe soll für die nächsten 6 Monate reichen, damit ein tragfähiges Sanierungskonzept umgesetzt werden kann.

Petrovic: "Nun liegt es an Landeshauptmann Erwin Pröll und an der Landesregierung, den Weiterbestand des Safariparks zu sichern. Gegenseitige Schuldzuweisungen und Beschimpfungen helfen niemandem." Das Projekt Safaripark Gänserndorf ist nach Ansicht von Grünen und FPÖ nicht nur ein Tourismusmagnet für die gesamte Region und ein wissenschaftliches Vorzeigeprojekt, was die Resozialisierung von ausgedienten Versuchstieren betrifft. Es ist auch eine weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Einrichtung, die mehr als 60 Arbeitsplätze schafft.

Petrovic: "Der vermutlich gut gemeinte Plan, in diesem Fall die Tiere auf andere Einrichtungen und Zoos aufzuteilen, wird sich nicht leicht in die Praxis umsetzen lassen, weil diese gar nicht in der Lage sind derartig viele Großtiere kurzfristig aufzunehmen." Aus diesem Grund, zur Sicherung der Arbeitsplätze, aber auch zur Rettung einer Institution von großer touristischer Bedeutung kann es nur im Interesse des Landes Niederösterreich liegen, die Umsetzung eines tragfähigen Sanierungskonzeptes - allenfalls gemeinsam mit dem Bund -zu ermöglichen, um den Standort langfristig zu sichern. Daher ist das Land gefordert, eine Überbrückungshilfe für die nächsten 6 Monate zu gewähren, bis das Sanierungskonzept auch tatsächlich greifen kann.

Aufgrund der mehr als angespannten Finanzsituation des Safariparks könnte sich nunmehr jedoch ein dramatisches Szenario anbahnen, das in letzter Konsequenz für viele Tiere des Safariparks den Tod bedeuten könnte. Grüne und FPÖ appellieren an ÖVP und SPÖ Niederösterreich dieses Sofortpaket zu unterstützen und den Weiterbestand des Safariparks zu sichern. "Die SPÖ und Frau Onodi sollten sich nicht den schwarzen Peter zuschieben lassen", so Petrovic abschließend.

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