Bleckmann: Gesamtschule - nein danke!

Wien 2004-01-14 (fpd) - "Wenn man Dinge monatlich wiederholt, werden sie dadurch nicht besser," kommentierte FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann die Aussagen des SPÖ-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer zur Bildungspolitik. Uralte Konzepte aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts ständig als neue Ideen zu präsentieren, zeuge von der absoluten Unfähigkeit der Sozialdemokraten sich auf gesellschaftliche Veränderungen einstellen zu können, bekräftigte Bleckmann.****

Gusenbauer beweise wieder einmal den Nivellierungswahn der SPÖ im Bildungsbereich. Gleichmacherei schaffe nur das, was keiner haben wolle, nämlich das Diktat des Durchschnitts. Österreich brauche aber bestausgebildete Spitzenkräfte und damit verbunden eine verstärkte Begabtenförderung, ohne dabei die breite Masse der Schüler zu benachteiligen.

Eine verpflichtende Gesamtschule und ein Ganztagesschulzwang entspreche überhaupt nicht der freiheitlichen Idee der Wahlfreiheit. Die FPÖ stelle dem Zwangskonzept der SPÖ Ihre innovative Idee der Angebotsschule entgegen, wo Eltern, Lehrer und Kinder selber demokratisch entscheiden könnten, welcher Schultyp benötigt werde.

Die FPÖ trete für einen schulsprengelübergreifenden Wettbewerb der Schulen ein, betonte Bleckmann. Der den freiheitlichen sympathischste Schultyp sei die Tagesheimschule (THS), die den Eltern und Kindern die Möglichkeit überlasse zu entscheiden, ob und an wie vielen Tagen Nachmittagsbetreuung individuell benötigt wird. Dieses Modell werde übrigens schon seit einigen Jahren erfolgreichst in Schulversuchen erprobt. "Wir Freiheitliche wollen ein offenes ehrliches System der Wahlfreiheit an Schulen und keine überholten Zwangskonzepte wie Gusenbauer und Genossen," so Bleckmann abschließend.

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