Tourismus: Aus Urlaub "bei" soll Urlaub "mit" Freunden werden

SPÖ stellte in Velden zukunftsweisendes Tourismuspapier vor

Velden (SP-KTN) - Die SPÖ hat am Mittwoch in Velden ihr Tourismuspapier für Kärnten präsentiert. Über 200 Expertinnen und Experten, vor allem aus dem Kärntner Wirtschafts- und Tourismusbereich, sind der Einladung zur Präsentation der SPÖ-Tourismusoffensive in den Wintergarten des Casino Velden gefolgt. "Aus einem Urlaub bei Freunden wird ein Urlaub mit Freunden werden, denn Nachhaltigkeit, Emotion, Qualitätssteigerung und Zusammenarbeit sind die Leitlinien unserer Tourismusoffensive für Kärnten", präsentierte der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten für die Kärntner Landtagswahl, Peter Ambrozy, stolz das Tourismuspapier der Kärntner Sozialdemokraten.

" Wir müssen wieder die Menschen und Betriebe in den Mittelpunkt der Tourismuspolitik stellen", forderte Ambrozy und führte fort:
"Die ziel- und planlose Förderpolitik von Tourismusreferent Karl Pfeifenberger wird durch ein langfristiges Tourismuskonzept abgelöst werden". Im Mittelpunkt der Tourismuspolitik müsse die Qualität auf allen Ebenen stehen, sagte Ambrozy und forderte gleichzeitig eine Entpolitisierung des Tourismus. "Die Politik muss sich aus allen operativen Bereichen zur Gänze zurückziehen und sich auf die Schaffung von Rahmenbedingungen beschränken", ist sich Ambrozy sicher.

Die SPÖ präsentierte bei der Tourismusoffensive ein umfangreiches Konzeptpapier aus dem 10 zentrale Punkte für einen starken Kärntner Tourismus hervorgehen: Die Qualifizierung nicht nur der Infrastruktur, der Organisationen und der Betriebe, sondern vor allem aller im Tourismus Tätigen - ob Dienstnehmer oder -geber. Ein Bekenntnis zur Verbesserung der Stärken der Starken - ob Betriebe oder Regionen, Hilfe für die verbesserungswilligen und -fähigen Schwachen. Die Definition klarer und verlässlicher tourismuspolitischer Rahmenbedingungen (Investitionen, Förderkriterien, Raumordnung, Arbeitsmarkt, Ökologie, Tourismusorganisationen, etc.), welche für ein Jahrzehnt gültig blieben, um allen Entscheidungen eine professionelle Voraussetzung zu bieten. Die Forderung nach einer verlässliche Raumplanung, welche den künftigen Generationen noch Chancen touristischen Handelns ermöglicht.

"Mittelfristig sollen auch besondere Unterstützungen, für alle Betriebe in saisonalen Orten, ermöglicht werden, welche eine Mindest-Offenhaltezeit von acht Monaten haben", so Ambrozy der vor allem "Nachhaltigkeit" zum obersten Gebot einer zukunftsorientierten Tourismuspolitik erklärte. Kärnten muss die Leitregion für Familien im Alpen-Adria-Raum werden.

Auch der Geschäftsführer der Wörthersee Tourismus GmbH Bertram Pobatschnig sparte nicht mit Kritik an der Tourismuspolitik der FPÖ und unterstrich die Forderung der SPÖ nach einer Entpolitisierung des Tourismus und nach klaren, nachhaltigen Konzepten statt Husch-Pfusch und Blenderei.

Der Veldener Bürgermeister und Kandidat für die Landtagswahl, Ferdinand Vouk, betonte, dass eine professionell international tätige Kongress- und Seminar Vermarktung als wichtige Säule einer professionellen Tourismuspolitik umgesetzt werden soll. "Die touristische Stärke Kärntens sind die Klein- und Mittelbetriebe, sie haben alle Zukunftschancen wenn man ihre Kooperationsfähigkeit unterstützt und nicht vergisst, dass Tourismuspolitik auch Freizeitpolitik für die Bevölkerung Kärntens ist", formulierte Vouk weiters klar.

Die SPÖ-Tourismusoffensive sieht vor, dass tourismuspolitische Entscheidungen und Investitionen gleichzeitig auch freizeitpolitische Effekte mit sich bringen müssen. "Hallenbäder, Freibäder und andere Einrichtungen nutzen auch den Einheimischen. Infrastruktur sollte auch unter diesem Aspekt geplant werden", betonte Ambrozy. Je mehr Menschen vom Tourismus profitieren, desto besser, vor allem wenn sie dabei selbst auch im Mittelpunkt stehen. (Schluss)

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