Mit Steuerreform ist großer Wurf gelungen

Klagenfurt, 2004-01-14 (fpd) In Reaktion auf die heutigen Aussagen von Matznetter und Ambrozy zur Steuerreform erklärte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz: "Was SPÖ und ÖVP jahrzehntelang nicht geschafft haben, wurde jetzt mit Landeshauptmann Jörg Haider umgesetzt."

Für rund 91.000 Kärntner Arbeitnehmer und 66.800 Pensionisten sei bereits die erste Etappe ab 2004 erfreulich. Bei den Arbeitnehmern gebe es bei einem Jahreseinkommen bis 14.500 Euro bis 12.362 Euro bei Pensionisten eine Steuerfreistellung. Auch die Einkommensstärkung für Familien von 250 Mio. Euro wird vorgezogen und Mitte des Jahres 2004 rückwirkend gesetzlich verankert. Der Alleinverdienerabsatzbetrag in der Höhe von 364 Euro werde um einen nach Kinderanzahl gesteigerten Kinderabsatzbetrag erhöht. Für das erste Kind um 130 Euro, für das zweite Kind um 175 Euro, für das dritte und jedes weitere um 220 Euro. In Kärnten würden rund 20.000 Alleinerzieher von dieser Regelung profitieren. Des weiteren werde die Zuverdienstgrenze beim Alleinverdienerabsetzbetrag mit Kind deutlich angehoben: von 4.400 Euro auf 6.000 Euro.

Zusätzlich werde die Pendlerpauschale generell um 15 % angehoben, die Studiengebühren für ein ordentliches Universitätsstudium seien steuerlich absetzbar.
Die begünstigte Besteuerung des nichtentnommenen Gewinns und der Wegfall der Umsatzsteuervorauszahlung betreffe 22.000 Gewerbebetriebe in Kärnten.

2005 komme die Absenkung des Körperschaftsteuertarifes auf 25 % zum Tragen.
In Kärnten würden rund 5.000 Unternehmer von dieser Tarifsenkung profitieren. Anstelle der bestehenden Organschaftsregelung trete eine moderne, international attraktive Gruppenbesteuerung (Entlastung 100 Mio Euro). Die steuerliche Abzugsfähigkeit bestimmter versicherungstechnischer Rückstellungen werde verbessert (Entlastung auf Dauer 25 Mio Euro) , für die Landwirtschaft benötigter Treibstoff werde günstiger besteuert (Entlastung 50 Mio Euro).

Das ständige Polemisieren der Sozialdemokraten sei daher fehl am Platz. Kärnten werde von diesen Maßnahmen kräftig und nachhaltig profitieren, sagte Strutz.

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