LA Nasko: "Stehe hinter Bürgermeister Willi Gruber und einer positiven Spitalslösung für St. Pölten"

Die Verhandlungen der Stadt St. Pölten mit dem Land Niederösterreich über die Zukunft des Zentralklinikums St. Pölten sind im Gange. Als St. Pöltner Abgeordneter im NÖ Landtag liegt Siegfried Nasko die Entwicklung dieser Gespräche und Entscheidungen sehr am Herzen: "Das St. Pöltner Spital ist das kommunale Aufbauwerk von über 100 Jahren und zugleich Aushängeschild des Landes Niederösterreich im Bereich der spitzenmedizinischen Versorgung. Mit einer Änderung der Rechtsträgerschaft ist dieses Problem nicht einmal lokal zu lösen, da landesweit zu wenig Mittel für das Gesundheitswesen zur Verfügung stehen. Niederösterreich widmet pro Kopf nur 627 € dafür auf, im österreichischen Durchschnitt sind es über 929 €. Das Land ist durch das Krankenanstaltengesetz zur gesundheitsmäßigen Versorgung der Bevölkerung verpflichtet. Eine Nachdotierung der Gesundheitslandesmittel würde allen Spitälern Niederösterreichs und natürlich auch dem Zentralklinikum St. Pölten eine solide Weiterentwicklung ermöglichen."****

Nasko bedauert sehr, dass Aussagen von ihm in einem ORF-Interview zur Spitalsfrage den Eindruck einer Kritik an Bürgermeister Willi Gruber erweckten: "Im Nachhinein ist man immer klüger, auch ich. Die Geschichte der höchstgerichtlichen Anrufung bringt uns dabei nicht weiter. Ich bin überzeugt, dass Willi Gruber, dem wie bisher meine ungeteilte Solidariät gilt, mit seinen großen Erfahrungen das Bestmögliche bei den nunmehrigen Verhandlungen einbringen und erzielen wird. Ein Spital ist nicht irgendein Betrieb, sondern wichtiges Regenerationszentrum der Bevölkerung. Für St. Pölten bedeutete der Ausschluss aus wichtigen Förderungstöpfen des Landes ein schweres Entwicklungsdefizit, ich erwarte daher jetzt eine faire und akzeptable Vorgangsweise des Landes gegenüber seiner Hauptstadt in der Spitalsfrage."
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