ARBÖ: Jüngste Preiserhöhungen bei Diesel auf keinen Fall gerechtfertigt

Großer Sprung bei Benzinpreisen ist zu überprüfen

Wien (OTS) - Benzin und Dieselpreise wurden im Laufe des gestrigen Nachmittags an vielen Tankstellen angehoben, meldet der ARBÖ. Benzin wurde um bis zu 3 Cent pro Liter teurer, bestätigt die OMV. "Im alten Schilling gerechnet ist das ein Preissprung von 41 Groschen pro Liter", führt ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar die Dimension vor Augen ."Es ist dringend zu prüfen, ob so ein großer Preissprung bei Benzin gerechtfertigt ist".

So ist zu bezweifeln, ob durch den andauernden Höhenflug des Euro nicht die höheren Notierungen an der Produktenbörse für Benzin in Antwerpen-Rotterdam-Amsterdam in den letzten Tagen wieder wettgemacht wurden. An dieser Börse , an der sich die heimischen Benzinpreise notieren, waren die Notierungen aber heute schon wieder im Sinken begriffen: von 336 Dollar (Schlussnotierung 13.1) auf 325 Dollar (Zwischenstand: 14.1.) Es besteht der Verdacht, dass die Mineralölfirmen bei Benzin versucht, die seit Jänner erhöhte Mineralölsteuer an die Autofahrer weiterzugeben.

Die Preiserhöhungen bei Diesel sind nicht so stark ausgefallen wie bei Benzin. Dr. Hellar: "Bei Diesel sind Verteuerungen auf gar keinen Fall zu rechtfertigen". An der Produktenbörse für Diesel sinken die Notierungen schon seit Tagen: von 300 Dollar (am 12. Jänner) auf 297(13.Jänner) und nun gar 291,25 Euro (Zwischenstand: 14. Jänner).

Dr. Hellar: "Generell gilt: wer - wie die Mineralölwirtschaft -auf Dollarbasis Rohöl einkauft und Treibstoffe auf Eurobasis verkauft, profitiert vom starken Euro.

Da die Tankstellen sehr rasch reagieren, wenn sie Kunden verlieren, appelliert der ARBÖ, mehr den je preisbewusst zu tanken. Der ARBÖ stellt auf diversen Kanälen die nötigen Preisinformationen bereit: die 600 billigsten Tankstellen sind pro Bundesland und pro Treibstoffart in der ARBÖ-Spritpreisbörse zu finden (www.arboe.at/billigtanken oder www.verkehrsline.at), über das neue SMS-Service von Ö3 und ARBÖ ab zu rufen, im ORF-Teletext nachzuschauen (Seite 433) oder telefonisch zu erfragen: 01/891217

Das neue SMS-Service funktioniert so:
Mail an die Nummer 0900600603 schicken,
Treibstoffart (d für Diesel, 95 für Eurosuper, 98 für Superplus) und Postleitzahl für den Bezirk (in Wien: 1115 für 15. Bezirk) oder Kürzel für den politischen Bezirk (L für Linz) angeben.
Das Antworte-SMS enthält die gerade billigste Tankstelle.

Das Anfrage-SMS kostet zwar 30 Cent. Da man sich pro Tank aber durchschnittlich 3,2 Euro sparen kann, werden diese Kosten wieder locker hereingespielt.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ
Presse u. Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: ++43-1 891 21 244
presse@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0003