Bilanz der Landeskonservatorin für Wien

Wien (OTS) - Die Wiener Landeskonservatorin im Bundesdenkmalamt,
Dr. Barbara Neubauer , zog am Mittwoch in einem Pressegespräch eine Bilanz des Jahres 2003 und stellte Arbeitsschwerpunkte des laufenden Jahres vor. Insgesamt sei 2003 sehr erfolgreich für den Denkmalschutz gewesen, eine lange Reihe von Projekten konnte verwirklicht werden, so Neubauer. Insgesamt verfügt das Landeskonservatorat über 720.000 Euro im Jahr bei derzeit 4000 geschützten Objekten in Wien, das Hauptgewicht der Arbeit liegt auf der Untersuchung der Bauten und in beratenden und Service-Funktionen.

Unter den angeführten Objekten befinden sich auch zahlreiche Bauten, zu denen die Stadt Wien, vor allem aus Mitteln der Altstadterhaltung, finanziell wesentlich bis überwiegend beigetragen hat, so die Klimatisierung der Kapuzinergruft, die Restaurierung des Strandbades Gänsehäufel und des Gemeindebaues Rauchfangkehrergasse 26/Heinickengasse 1 mit der geplanten Schaffung eines Gemeindebaumuseums, die Wiederherstellung des Hoffmann-Portals in der Seilerstätte 24 und die Restaurierung des Jugendstilhauses Penzingerstraße 40 vom Otto Wagner-Schüler Karl Fischl. Auch zu den Arbeiten an den Wiener Sakralbauten leistet die Stadt Wien ständig erhebliche Zuschüsse.****

Als weitere wichtige fertiggestellte Projekte des Jahres 2003 nannte Neubauer die Römische Ruine in Schloss Schönbrunn, das Reiterdenkmal von Franz I. Stephan von Lothringen im Burggarten, das Haus-Hof-und Staatsarchiv mit dem historisch bedeutenden Regalsystem, die Innenrestaurierung des Reinhardt-Seminars mit dem barocken Ovalsaal und auch die Toilette von Kaiserin Elisabeth in den Kaiserappartements. Unter den Großprojekten 2004 erwähnte sie unter anderem die Sofiensäle, die Gesamtinstandsetzung des Palais Liechtenstein und das Palais Epstein.

Konservierenden Sicherungsarbeiten für das Neugebäude, die Gesamtinstandsetzung der Wienflussverbauung und die Revitalisierung der Stadtbahnbögen sowie die Arbeiten an Sakralbauten wie der Votivkirche oder der Altlerchenfelder Kirche sind ebenfalls geplant, auch hier leistet die Stadt Wien über den Altstadterhaltungsfonds grundlegende finanzielle Beiträge. (Schluss) gab

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