Unterreiner: Abgang von Hans Gratzer eine Chance für die positive Zukunft der Josefstadt

Tradition des Hauses muss wieder fortgesetzt werden

Wien, 2004-01-14 (fpd) – Als „eine Chance für die positive Zukunft des Theaters in der Josefstadt“, beurteilt die Kultursprecherin der Wiener Freiheitlichen, LAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner, den Abgang von Hans Gratzer als Direktor. „Gratzers Start im September des vergangenen Jahres ist sowohl künstlerisch als auch finanziell missglückt. Schlechte Kritiken sowie massive Rückläufe der Besucherzahlen haben die ersten Monate seiner Führung des Hauses gekennzeichnet“, so Unterreiner. ****

Die FP-Kultursprecherin wies darauf hin, dass es schon bei der Bestellung des Josefstadtdirektors massive Unstimmigkeiten gegeben habe. "Die Entscheidung für Gratzer war ein politischer Fehler und entsprach nicht dem Wunsch des Hauses. Nach der interimistischen Leitung des Josefstadt-Theaters durch den vormaligen Direktor Helmut Lohner ist zu hoffen, dass ein Direktor nachfolgt, der die Tradition des Hauses wieder fortsetzt. Genau das hat Gratzer verabsäumt. SP-Kulturstadtrat Mailath-Pokorny hat nun die Möglichkeit, seinen Fehler wieder gut zu machen".

„Das Theater in der Josefstadt ist ein Haus, dessen Ensemble sich durch Charme, Witz und Ironie auszeichnet. Als solches sollte es durch seine eigene Identität dem Wiener Theaterpublikum zukünftig erhalten bleiben“, so Unterreiner abschließend. (Schluss) lb

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