Hagen: LR Schwärzler an desaströser Personalsituation der Exekutive mit schuld

Wien, 2004-01-14 (fpd) - Der desaströse Personalengpass bei der Vorarlberger Gendarmerie sei durch jahrelanges Verschleppen und Verschleiern durch diverse Innenminister entstanden, sagt der freiheitliche Bundesrat Christoph Hagen. Die Namen der Innenminister hätten sich zwar geändert, aber LR Schwärzler habe sie alle überlebt. Dabei treffe Schwärzler eine nicht unwesentliche Mitschuld an der unbefriedigenden Personalsituation in Vorarlberg. Laufend habe Bundesrat Hagen LR Schwärzler auf die negative personelle Entwicklung der Gendarmerie in Vorarlberg hingewiesen. Sicherheits-Landesrat Schwärzler habe diese Warnungen nicht ernst genommen und sich deshalb auch in Wien nicht durchgesetzt, kritisiert der freiheitliche Bundesrat.

Die Planstellen seien teilweise unter SPÖ-Innenministern in Vorarlberg von 720 auf nunmehr 688, trotz immer steigender Arbeitsbelastung, gekürzt worden. "Ebenso sind die so genannten "Überhangplanstellen" für in karenzbefindliche Frauen unter einem SPÖ-Innenminister verschwunden und bis heute nicht an den dafür vorgesehenen Stellen aufgetaucht", so Hagen. LR Schwärzler habe das alles zur Kenntnis genommen, anstatt dagegen anzukämpfen. Auf dauernde Hinweise und Aufforderungen durch die FPÖ, habe Schwärzler zu beschwichtigen und die heile Welt darzustellen versucht. In Wirklichkeit habe der Sicherheitslandesrat klar versagt, betonte ein sichtlich verärgerter FPÖ-Bundesrat Christoph Hagen. Nun die Schuld an der Frühpensionierung von Exekutivbeamten zu suchen, sei äußerst unfair und klar abzulehnen. Denn die Pensionierungen seien nur mehr das Pünktchen auf dem "i" gewesen, stellte Bundesrat Christoph Hagen abschließend fest. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0002