"Report" am 13. Jänner im ORF: Bundespräsidentenwahlen 2004: Warten auf Benita

Wien (OTS) - Claudia Reiterer präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 13. Jänner 2004, um 21.05 Uhr in ORF 2 unter anderem folgende Themen:

Warten auf Benita

Der Kampf um das Amt des Bundespräsidenten hat längst begonnen, auch wenn erst ein Kandidat offiziell von einer Partei nominiert ist. Am Donnerstag will die ÖVP entscheiden, ob sie die Bereitschaft zur Kandidatur von Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner annimmt. Das Zögern und Zaudern kann zur Methode erklärt werden. Ferrero-Waldner wird als "unabhängige" Kandidatin gegen den stellvertretenden SPÖ-Vorsitzenden Dr. Heinz Fischer positioniert. Frau und unabhängig, das sollen die Trümpfe in einem Wahlpoker sein, in dem Heinz Fischer das bessere Blatt zu haben scheint. Gerhard Jelinek über die Ausgangssituation im Wettbewerb um die Klestil-Nachfolge.

Steuerreform: Wer soll das bezahlen?

Weniger Lohnsteuer, weniger Einkommenssteuer, weniger Körperschaftssteuer. Von der Regierung gibt es Zuckerln für die Österreicher. Ist diese Steuerreform überhaupt finanzierbar? Der Finanzminister will nur kurzfristig mehr Schulden machen. Experten sehen das anders. Ein Bericht von Alexander Sattmann und Ernst Johann Schwarz.

Landeshauptmann ohne Bonus

Der Salzburger Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger hat vergangene Woche mit einem Rücktritt auf Raten für eine ziemliche Überraschung gesorgt und die ÖVP verstört. Warum kündigt ein Spitzenkandidat zwei Monate vor dem Wahltag bereits seinen Abschiedstermin an? Klaus Dutzler hat die innerparteilichen Kritiker des Landeshauptmanns aufgesucht und geht der Frage nach, warum die Beliebtheit Schausbergers sich so stark von anderen Landeschefs unterscheidet.

Pasching - ein Fall für den Staatsanwalt?

Die kleine oberösterreichische Gemeinde Pasching macht wieder Schlagzeilen. Diesmal sind es aber nicht außergewöhnliche fußballerische Leistungen, sondern dubiose Finanzgebarungen. So soll - laut einem aktuellen Bericht des Bundesrechnungshofs - in den vergangenen Jahren knapp eine Million Euro zu Unrecht an den Bürgermeister und auch andere Gemeindevertreter ausbezahlt worden sein. Ins Visier der Prüfer ist vor allem der weit über die Gemeindegrenzen bekannte Bürgermeister Fritz Böhm von der SPÖ geraten - dieser weist alle Schuld von sich. Jetzt will die Landesregierung auch die Staatsanwaltschaft einschalten. Martin Pusch mit einer Reportage aus Pasching.

Anschlag auf den "Superstaat"

Nach der Briefbomben-Anschlagserie auf Spitzenrepräsentanten der EU zur Jahreswende konzentrieren sich die Ermittlungen auf Anarchistengruppen in Italien und ihre internationalen Verbindungen. Eine Sondereinheit aus Ermittlern mehrerer Länder soll das Netzwerk der Anarchos auflösen. Die Bomben an EU-Kommissionspräsident Prodi, Zentralbankchef Trichet und mehrere Abgeordnete wurden alle aus dem norditalienischen Bologna versandt. Dort hat sich ein Netz kleiner anarchistischer Gruppen gebildet, die sich zusammenschließen und oft kurz darauf wieder auflösen. Sie sehen sich von einem "europäischen Superstaat" bedroht und ihm daher den Kampf angesagt. Andreas Pfeifer berichtet aus Rom und Bologna über die anarchistische Szene und die Ermittlungen der Behörden.

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