ÖVP präsentiert Masterplan für Kärnten

Volkspartei stellt Weichen in Richtung sachpolitische und inhaltliche Auseinandersetzung

Langfristige und nachhaltige Veränderungen für Kärnten, dort wo es nötig ist, strebt die Kärntner Volkspartei für die kommenden fünf Jahr an. Dies teilte Spitzenkandidatin NAbg. Elisabeth Scheucher gemeinsam mit Landesobmann LR Georg Wurmitzer mit, nachdem sich der VP-Landesparteivorstand einstimmig für die Annahme des Masterplanes für Kärnten ausgesprochen hatte. „Wir stehen bewusst für politische Sacharbeit und Inhalte, weil die Kärntnerinnen und Kärntner nur davon profitieren können“, betonten Scheucher und Wurmitzer heute vor Medienvertretern. ****

Im Sozialbereich steht die Kärntner Volkspartei für mehr Generationengerechtigkeit und die mutige Inangriffnahme der dringend notwendigen Sozialreform. Zusätzliche Besserstellungen soll es für Familien mit Kindern geben. Die Idee des beitragsfreien Kindergartens soll um weitere sinnvolle Angebote (flexible Öffnungszeiten, mobile Tagesmütter, etc.) ergänzt und ausgebaut werden.

Neben dem Bereich Jugend und Bildung, beinhaltet der Materplan für Kärnten auch eine Wirtschafts- und Arbeitsplatzoffensive, die insbesondere auf kleine und mittlere Unternehmen abzielen soll. Das Ziel bestehe laut Scheucher darin, „sichere und zukunftsorientierte Arbeitsplätze zu schaffen um damit insgesamt mehr Einkommen und Wohlstand erreichen zu können“.

Zusätzlich soll Bildungs-Monitoring die möglichst genaue Ermittlung des heimischen Fachkräftebedarfes sicherstellen, um so die Ausbildungsprogramme bestmöglich adaptieren zu können. Langfristig müsse aus standort- und bildungspolitischer Sicht an der Klagenfurter Universität auch die Einrichtung einer Technischen Fakultät erreicht werden.

Die heimische Stärke auf dem Gebiet der Holz- und Kunststoffverarbeitung aber auch bei der Umwelttechnik gelte es in den kommenden Jahren auszubauen. Zusätzlich tritt die Volkspartei dafür ein, nach Steirischem Vorbild Cluster und Kompetenzzentren zu bilden, um insbesondere jungen Menschen zukunftsträchtige Ausbildungs- und Arbeitsplätze bieten zu können. „Der schleichenden Abwanderung junger und bestens ausgebildeter Menschen aus Kärnten muss umgehend gegengesteuert werden“, fordert die Spitzenkandidatin eine „Rückholaktion junger Menschen nach Kärnten“ an.

Ganz generell stehe Kärnten als Wirtschaftsstandort unter Landeshauptmann Haider heute isolierter da, als jemals zuvor. Langfristige Überlegungen und Konzepte fehlen ebenso wir konsequentes Standortmarketing und Lobbying über Kärntens Grenzen hinaus. „Haiders Politik ist nicht zuletzt in dieser Hinsicht alles andere als hilfreich“, kritisiert Scheucher, die für die Zeit nach der Wahl eine „neue Qualität der Nachbarschaft“ anstrebt. Zusätzlich sollen die heimischen kleinen und mittleren Unternehmen bei ihren Anstrengungen im Export (Exportförderung) seitens des Landes besser unterstützt werden. (Schluss)

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Mag. Eduard T. Wohlfahrt
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